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Resilienz in der aktuellen Zeit . . . Videomomente & Gedanken

Als alles anfing, hatte niemand eine Vorstellung von dem, wie es werden würde, niemand wusste, wie lange es dauert, was wir gerade erleben.
Wir erleben eine Zeit, die ich gerne als "besondere" Zeit bezeichne, denn das ist sie. Sie besonders in vielerlei Hinsicht, noch ist ein Ende nicht absehbar, die Nachrichten überschlagen sich mit den unterschiedlichsten Meldungen, deren Nachvollziehbarkeit oft schwer zu fallen scheint, deren Logik der Tragweite gegenüberstehen möchte, die jedoch eins gemein haben: sie haben massiven Einfluss auf unser aller Leben.
Sind es Abstiche am Komfort, der Möglichkeit zu Reisen, waren es Einschnitte im Bereich der nächtlichen Bewegungsfreiheit, oder sind es auch und gerade finanzielle, gesellschaftliche, politische und eben und gerade auch MENSCHLICHE Themen, die in diesen Tagen in unserer Aufmerksamkeit liegen.
In diesem Zusammenhang habe ich verschiedene Menschen in unserer Region besucht und aufgrund der aktuellen Zeugnisausgabe in dieser Woche, macht Rektor Bernd Steioff von der Schule im Emsbachtal den Anfang (mit einem etwas längeren Pilotbeitrag). Es folgen weitere (kürzere) in dieser losen Serie.

Zum Videobeitrag gelangen Sie hier:
https://fb.watch/3lrk6_09hg/
(bitte Link kopieren und im Browser anschauen)


Neben der medizinischen Seite, die viele Menschen gesundheitlich beeinträchtigt, schädigt oder sogar hat geliebte Menschen von uns gehen lassen, gibt es auch die mentale Seite, die Resilienz, wie wir in dieser Zeit widerstandsfähig bleiben können. Jede/r hat aus seinem eigenen Erleben Impulse, Ideen, die vielleicht auch anderen Menschen eine Stütze oder Anstoß sein können. Bleiben wir achtsam, uns selbst gegenüber, bleiben wir aufmerksam für die Gefühle und Sorgen anderer Menschen. Es gibt viele Dinge, die wir derzeit nicht ändern können, aber wir können sehr wohl unsere Einstellung hierzu ändern.
Wir werden dereinst auf Monate zurückblicken, in denen ein kleines Virus die Welt zu beherrschen schien, wir werden nicht wissen, wo es herkam, wo es hoffentlich irgendwann hin verschwinden wird. Wir haben uns um Toilettenpapier, Nudeln und andere Dinge gesorgt, wir haben gelernt, dass die Nähe gefährlich sein kann, dass Atemluft gefährlich sein kann, Kontakte gefährlich sein können.
Doch: Wir haben auch gelernt, damit umzugehen - wir haben gelernt, dass Menschen füreinander da sind, dass sie einander helfen, dass sie zusammen stehen - dass sie sich Zeit füreinander nehmen. Wir haben gelernt, dass es neue Mittel und Wege gibt, einander zu begegnen. In ersten holprigen Videochats sahen wir ein bewegtes Bild unserer Lieben, der Arbeits- und Vereinskollegen/in. Wir freuten uns gemeinsam über die Rücknahme der Kontaktbeschränkung und einen einigermaßen entspannten Sommer, wir standen erneut zusammen, als es in den Herbst und Winter ging - und ja, wir freuen uns schon jetzt unendlich, uns endlich wieder die Hände reichen zu können, uns nahe sein zu dürfen, uns in den Arm zu nehmen. Doch bis dahin brauchen wir noch einen langen Atem. Was wer wo wie warum weshalb beschließt, wer welche Entscheidung aus welchen Beweggründen trifft, treffen musste oder wird, das steht hier nicht zum Thema, es sind besondere Zeiten, die besondere Maßnahmen erfordern, doch wir für uns selbst und für unsere Mitmenschen können alles dafür tun, dass wir gut und gesund da durch kommen. Freuen wir uns über die unendlich kreativen Möglichkeiten, die uns nahezu minütlich aufgezeigt werden, Online-Kappensitzungen, Momente des Alltages, die in den sozialen Medien neue Wege des Erlebens finden...
Und an dieser Stelle danke ich auch all den Menschen, die täglich um uns herum sind, die dafür sorgen, dass es uns gut geht und trotz allem stets ein Lächeln für uns haben, DANKE dafür !
Bleiben Sie gesund ! © Peter Ehrlich