Springe zum Inhalt

Prognose: Mehr Beschäftigte bei unveränderter Arbeitslosigkeit

In seiner Frühjahrsprognose für das Jahr 2021 erwartet das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für den Bezirk der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar einen weiteren Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei gleichzeitiger Stagnation der Erwerbslosigkeit.

Während die Beschäftigung in diesem Jahr hessenweit um 0,5 Prozent steigen soll, prognostiziert die ,Denkfabrik' der Bundesagentur für Arbeit für den Agenturbezirk Limburg-Wetzlar einen Beschäftigungsaufbau um 0,6 Prozent oder 900 auf insgesamt 151.800 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Gleichzeitig soll die Arbeitslosigkeit in den beiden Landkreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill im Vergleich zu 2020 jahresdurchschnittlich insgesamt gleichbleiben. Hier bleibt die Vorhersage für den Agenturbezirk leicht hinter den Erwartungen für Hessen (-0,8 Prozent) zurück. Wäre die Corona-Pandemie nicht ausgebrochen, läge die Beschäftigtenzahl nach IAB-Berechnungen im Agenturbezirk im Jahresdurchschnitt 2021 um 3,7 Prozent oder 5.550 Beschäftigte höher. Bei den Arbeitslosen betrage der ,Corona-Effekt' 29,8 Prozent. Dies bedeutet, dass rund 2.800 Erwerbslose im Bezirk dem Covid-19-Virus geschuldet sind. Die Prognose für alle Bundesländer und Agenturbezirke steht im Internet zum Download bereit: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_2101.pdf. © Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar