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Planung der B8-Umgehungen Lindenholzhausen und Niederbrechen

WIESBADEN/LIMBURG/BRECHEN: - Angesichts der Ankündigung des hessischen Verkehrsministers nun doch die Planung der B8-Umgehung Lindenholzhausen, nicht aber die in Niederbrechen den Städten zu übertragen und die Kosten dann zu erstatten, erklärt die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Limburger Stadtparlament Marion Schardt-Sauer: „Aus Limburger Sicht kann man mit Verwunderung und einer gewissen Freude die Ankündigung des Ministers zur Kenntnis nehmen. Schließlich waren es die Freien Demokraten im Limburger Statdparlament, die gemeinsam mit der SPD diesn Weg schon seit langem bestreiten wollten.“ Bislang hatte Tarek Al Wazir dies immer abgelehnt. Zuletzt in einer Antwort auf die Anfrage von Schardt-Sauer im April 2019.
„Ein Wehrmutstropfen bleibt aber für die Region, nämlich das Niederbrechen nach der überraschenden Verwerfung der bisherigen Vorplanung nun nicht die Gelegenheit bekommen soll, schneller zur Umgehung zu kommen“, so Schardt-Sauer. Tobias Kress der Vorsitzende der FDP in Brechen ergänzt: „Wenn nun von Waldems-Esch bis Lindenholzhausen nur noch Niederbrechen ohne Umgehungsstraße bleibt, dann wird bei uns das Nadelöhr für den ganzen Südkreis entstehen.“ Auch Brechen hat bereits vor einiger Zeit angeboten, die Planung übernehmen zu können und die Kosten vorzustrecken, was ebenfalls aus Wiesbaden abgelehnt wurde. „Warum Niederbrechen nicht in der vom Verkehrsminister angekündigten Maßnahme ist, erschließt sich mir nicht, da auch die Ortsumgehung in Niederbrechen im vordringlichen Bedarf des Bundes ist, wie Lindenholzhausen auch. Bei seinem Besuch in Niederbrechen kurz vor der Landtagswahl hatte der Ministerpräsident persönlich erklärt, dass ab 2021 neue Planungskapazitäten frei würden. Gerne erinnern wir ihn an seine Aussage“, so Kress. Auch Niederbrechen brauche endlich eine Perspektive, wann man mit einer Entlastung rechnen könne. © Marion Schardt-Sauer