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Am Sonntag, dem 02.06.2019, konnte sich die Jugendfeuerwehr Kirberg beim Kreisentscheid in Niederbrechen erneut durchsetzen und drei hervorragende erste Plätze sowie einen zweiten Platz abräumen.

Wassergraben, Leiterwand, Hürde und Kriechtunnel müssen beim Aufbau des Löschangriffs überwunden werden

Der Kreisentscheid besteht aus zwei Teilen - einem feuerwehrtechnischen Teil, bei dem ein Löschangriff aufgebaut wird und einem sportlichen Teil, bei dem neben dem Laufen auch noch einige feuerwehrtechnische Aufgaben erledigt werden müssen.

Auch beim Staffellauf gibt es Hindernisse – ein aufzuwickelnder Schlauch, schnelles Anlegen der Schutzausrüstung, ein Knoten am Strahlrohr und das zielgenaue Werfen einer Feuerwehrleine warten während dem Lauf

Angetreten ist die JF Kirberg mit vier Mannschaften - dies ist einzigartig im ganzen Landkreis und sogar hessenweit. Es gibt drei getrennte Wertungen: Eine Mädchenwertung, eine Gruppenwertung (9 Personen) und eine Staffelwertung (6 Personen). Trotz kleinerer Fehler konnte die Jugendfeuerwehr Kirberg alle drei Wertungen dominieren. So gewann die Mädchenmannschaft ihre Wertung mit grandiosen 1415 Punkten. Mit 1407 Punkten konnte auch die gemischte Gruppe in ihrer Wertung alle Gegner hinter sich lassen und sich den Titel sichern. In der Staffelwertung erreichte Kirberg IV mit ebenfalls 1407 Punkten den obersten Platz auf dem Podest, gefolgt von Kirberg III mit 1368 Punkten.

Strahlende Gesichter nach der Siegerehrung

Alle drei Erstplatzierten haben sich somit für die Hessenmeisterschaften im September in Hünfeld qualifiziert. Bis dahin heißt es noch "üben, üben, üben" um alle Kniffe zu verbessern und somit fit für die Hessenmeisterschaften zu sein.

Beim Anlegen der Knoten und Stiche zählt jede Sekunde

Doch bevor das Training wieder startet, genießen die Jugendlichen in der ersten Sommerferienwoche erstmal ihr wohlverdientes Zeltlager auf dem Römberg. Dieses Jahr wird die Welt von Harry Potter erforscht und studiert. Am Samstag den 06.07.2019 sind dann die Pforten geöffnet und alle Interessierten herzlich zu unserem traditionellen Lagerabend eingeladen. Text: André Großmann

1. Einbrecher nehmen gesamten Tresor mit,
Hünfelden, Dauborn, Nassauer Straße, 05.06.2019, 18.10 Uhr bis 06.06.2019, 06.15 Uhr, (pl)In der Nacht zum Donnerstag haben Einbrecher in Dauborn zugeschlagen und einen Tresor aus einer Postfiliale entwendet. ...weiterlesen "Einbrecher nehmen gesamten Tresor mit, Seitenscheibe beschädigt"

Preisverleihung im Kreishaus in Limburg (oben, von links): Dr. Alexandra Feith, Rosel Schleicher, Brigitte Senftleben, Preisträgerin Hildegard Stein, Landrat Michael Köberle, Juliane Kuhlmann, Dagmar Schmitt-Merkl und die Turngau-Vorsitzende Gabriele Druck-Wagner. Unten, sitzend: Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus.

Landrat Michael Köberle freute sich mit Hildegard Stein über den „Lu-Röder-Preis“
Limburg-Weilburg. Die langjährige Vorsitzende des Turngaues Mittellahn und stellvertretende Sportkreisvorsitzende, Hildegard Stein aus Elz, hat im Kreishaus in Limburg den „Lu-Röder-Preis" des Landessportbundes Hessen erhalten. Landrat Michael Köberle freute sich als Gastgeber mit der engagierten Funktionärin. ...weiterlesen "Großer Einsatz für die Frauen im Sport"

Landrat Michael Köberle, der Leiter des Büros Landrat, Thorsten Roth, Personalamtsleiterin Daniela Holz (oben, von rechts) und die stellvertretende Personalratsvorsitzende Patricia Heiland (unten, rechts) freuten sich mit den Jubilarinnen und Jubilaren der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg.

Dienstjubiläen in der Kreisverwaltung
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat sich gemeinsam mit dem Leiter seines Büros, Thorsten Roth, Personalamtsleiterin Daniela Holz und der stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Patricia Heiland im Limburger Kreishaus bei acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren langjährige Treue zur Kreisverwaltung Limburg-Weilburg bedankt. „Seit 25 und sogar 40 Jahren gehören Sie zu unserem Team. ...weiterlesen "Landrat Michael Köberle ehrte langjährige Bedienstete"

Frankfurt/Main (ots) - Am 4. Juni stellte ein Luftsicherheitsassistent bei der Kontrolle am Frankfurter Flughafen ein Bowie-Messer im Handgepäck eines spanischen Reisenden fest. Die Bundespolizei beschlagnahmte das Messer und leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Luftsicherheits- und Waffengesetzgesetz ein. Der 32-Jährige gab in der Befragung an, dass er das Messer mit einer Klingenlänge von 20 Zentimetern zum Pilze sammeln verwendet hätte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Spanier seine Reise nach Malaga fortsetzen.

© Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

Limburg-Weilburg. Der faire Handel hat sich als ein wirkungsvolles Instrument zur Armutsbekämpfung weltweit erwiesen. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen. ...weiterlesen "Limburg-Weilburg wird Fairtrade-Landkreis"

Wiesbaden (ots) - Bedrohungen, Nötigungen, fremdenfeindliche Kommentare oder Beleidigungen: Obwohl das Verfassen von Hasskommentaren kein Kavaliersdelikt ist, kommt es im Internet, insbesondere in den sozialen Netzwerken, häufig zu hasserfüllten und damit auch strafbaren Beiträgen. ...weiterlesen "BKA: Vierter bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings"

Seit Anfang des vergangenen Jahres ist das Außengelände des Limburger Schützenvereins nicht nutzbar, Felsbrocken waren auf die Anlage gestürzt. Erste Sicherungsmaßnahmen wurden zügig vorgenommen, doch es zeigte sich, dass der Fels aufwendigere Sicherungsarbeiten notwendig macht, als zunächst angenommen. ...weiterlesen "Schützenhaus Limburg: Vier Varianten für die Zukunft"

Gießen/Limburg. Unter der Leitfrage „Europäische Partnerschaften entwickeln – Aber wie?“ informierten sich rund 25 kommunale Vertreter und Ehrenamtliche in Limburg über das EU-Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB). ...weiterlesen "EU-Informationszentrum Gießen holte Fortbildungsangebot für kommunale Vertreter und Ehrenamtliche ins Limburger Rathaus"

Junge Union informierte sich über die Herausforderungen der Landwirtschaft
• Sauberkeit der Ställe überraschte
• Intensität beim Pflanzenschutz und der Düngung wird untersucht
• Mix aus konventioneller und Bio-Landwirtschaft sinnvoll
Hünfelden/Limburg. Die Junge Union (JU) Limburg-Weilburg besichtigte zwei landwirtschaftliche Betriebe im Goldenen Grund und traf sich mit dem Verein für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land. Die Jungpolitiker informierten sich über die aktuellen technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft und tauschten sich mit den Experten vor Ort über die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen aus, die derzeit im Agrarbereich diskutiert werden.

Besichtigung des Schweinezuchtbetriebes Hepp

Die Besichtigungstour begann auf dem Wirtshäuser Hof in Hünfelden-Dauborn, wo die Familie Hepp ihren Betrieb mit rund 450 Zuchtsauen führt und nun einen Einblick in die Schweinezucht gewährte. Die jungen Christdemokraten zeigten sich von der Sauberkeit der Ställe überrascht, da medial oftmals ein anderes Bild suggeriert wird. Gleichzeitig wurde aus Sicht eines Landwirtes geschildert, gegen welche Vorurteile man ankämpfen muss. So müsse zum Beispiel bei der Kritik am Kastenstand-System und den Abferkelbuchten, bei dem die Muttersau für 32 Tage in einem Kastengestell fixiert wird, bedacht werden, dass dieses System letztlich nur dazu dient, dass die Muttersau die jungen Ferkel nicht erdrückt. Diese Vorrichtung schütze somit das Leben von kleinen Ferkeln, was auch mehrfach statistisch nachgewiesen sei.

Bei dem Treffen wurde aus Sicht der Teilnehmenden deutlich, dass bei Regulierungen, Vorschriften und Gesetzesinitiativen kein deutscher Alleingang angestrebt werden sollte, sondern auf europäischer Ebene einheitliche Standards formuliert werden müssen. Andernfalls würde man den Agrar-Standort Deutschland schwächen. Gleichzeitigt würden die Tiere, die dann hier in dieser Art und Weise nicht mehr gehalten werden dürften, aus anderen europäischen Ländern importiert, in denen die Tierschutzbedingungen deutlich schlechter sind als in Deutschland.

Treffen mit dem Verein für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land

Im Anschluss schaute sich die JU die Feldversuche des Vereins für Landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land an. Mit Hilfe dieser Versuchsfelder wird untersucht, welche Raps- und Getreidesorten in der Region unter den gegebenen Standort- und Witterungseinflüssen am besten wachsen. Zusätzlich wird geprüft, welche Intensität beim Pflanzenschutz und der Düngung notwendig und sinnvoll ist. Je nach Getreideart und je nach Boden, auf dem diese angebaut wird, werden deutliche Unterschiede in den genannten Kriterien und somit letztlich im Ertrag, als auch im Aufwand, festgestellt.

Besuch des Ackerbau- & Dienstleistungsbetriebes Farmservice Wagner

Der Ackerbau war auch das Thema bei der anschließenden Besichtigung des Ackerbau- & Dienstleistungsbetriebes Farmservice Wagner in Hünfelden-Dauborn. Hier wurde erläutert, dass es eines ausgewogenen Mix aus konventioneller und Bio-Landwirtschaft bedarf, um zum einen eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, die gleichermaßen eine globale Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung mit sich bringt, und um zum anderen weiterhin die hohe Qualität der Nahrungsmittel zu gewährleisteten. Ebenso muss es den deutschen Landwirten unter diesen Vorgaben möglich sein, die Herausforderungen der globalen Märkte zu bestehen.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Kreisvorsitzende der JU Limburg-Weilburg, Frederik Angermaier, bei den Landwirten sowie bei Jürgen Dexheimer, der die Kontakte zu den einzelnen Betrieben hergestellt hatte. „Ich kann alle nur ermutigen, einmal einen landwirtschaftlichen Betrieb in unserer Region zu besichtigen. Dies baut sicherlich viele Vorurteile ab und schärft – ohne jede Ideologie – das Bewusstsein für ökologische Themen,“ so Angermaier abschließend. © Frederik Angermaier