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Limburg-Weilburg. Der faire Handel hat sich als ein wirkungsvolles Instrument zur Armutsbekämpfung weltweit erwiesen. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen.  ...weiterlesen "Fairtrade-Produkte – Die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg appelliert an die heimische Gastronomie und den Einzelhandel"

Das Bundeskabinett hat heute die Einsetzung der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ beschlossen. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können. ...weiterlesen "Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland"

Weil ihr der dänische Pass eines Reisenden beim Check-in eher "spanisch" vorkam, verständigte die Mitarbeiterin einer Fluggesellschaft am 17. Juli die Bundespolizei. Die alarmierte Streife stellte schließlich fest, dass es sich bei dem vorgelegten dänischen Reisepass tatsächlich um eine Totalfälschung handelt. ...weiterlesen "BPOLD FRA: Mit falschem dänischen Pass nach Kanada – Bundespolizei verhindert Ausreise"

Uwe Haun am Eingang der Höhle

Ohren/Villmar/Wiesbaden. Einem glücklichen Zufall hat es die Landeshauptstadt Wiesbaden zu verdanken, dass der Villmarer Uwe Haun (54) sich seit dieser Saison um die Leichtweiß Höhle im Bereich der Wiesbadener Nerobergban im Nerotal kümmert. Uwe Haun ist schon immer im Bereich Natur und Höhlenforschung zu finden. So war es ein Glücksgriff für die Stadt Wiesbaden, dass er das Gebiet um die Höhle im Nerotal wieder aufbereitet und die Höhle für die Besucher vorbereitet hat. Die Leichtweißhöhle hat ihren Namen vom Wilderer Heinrich Anton Leichtweiß, der sich in den Jahren 1789 bis 1791 in dieser Höhle versteckt hielt, bis er sich durch aufsteigenden Rauch verriet und gefangen genommen wurde. Er verstarb im Alter von 70 Jahren in Gefangenschaft. 

Der Eingang zur Leichtweiß-Höhle

Uwe Haun geleitet die interessierten Besucher nach der Holzbrücke über den kleinen Bach über eine kleine ausgetretene Steintreppe in die Höhle am Stadtrand der Landeshauptstadt.

Die Augen gewöhnen sich schnell an die dunkle Höhle, die nur schwach illuminiert ist. Größere Besucher sollten am Eingang den Kopf einziehen. 

Die Wände sind zwischenzeitlich mit Beton ausgespritzt und der seinerzeit zweite Eingang und das Rauchabzugloch verschlossen.

Die Temperatur beträgt ganzjährig 5°C und bietet gerade im Sommer eine willkommene Erfrischung. 

Die Anlage ist einladend angelegt

Begeistert und vor allem begeisternd erzählt Uwe Haun vom Leben und Wirken des Wilderers Leichtweiß, der sich im Wald gut auskannte, war er doch vormals fürstlicher Forstjäger und stammte aus Hünfelden-Ohren, bevor er 1789 die Höhle bezog. Ihm werden 13 Kinder zugerechnet. 

Im Bild links oben das "Bett" sowie der Kamin mit Lagerfeuer in der Höhle

Sein Bett hatte er in rund zwei Meter Höhe über dem Erdboden an seiner Feuerstelle und war damit vor Wasserdurchflüssen geschützt in der von Wasser ausgespülten Höhlenanlage. Sie besteht weiter aus einem ca. 6 qm² großen Raum, mit einem Tisch und Bänken, die den Besuchern Platz bieten während des rund viertelstündigen Vortrages beim Durchgang durch die Gänge und Räume der Höhle. Ganz nebenbei kann Uwe Haun auch seine zweite Leidenschaft mit einbringen, denn Fledermäuse und deren Schutz und Pflege passen hervorragend in die Höhle, denn diese Tiere waren wohl auch treue Begleiter des Wilderers durch den Jahresverlauf. 

 

Im hinteren Teil befindet sich der zweite Zugang (verschlossen). Bis Wiesbaden als Kurbad internationalen Ruf erlangte, geriet die Höhle in Vergessenheit, entwickelte sich dann aber zum beliebten Ausflugsziel.

1856 wurde die Höhle vom Wiesbadener Verschönerungsverein ausgebaut, ein zweiter Eingang wurde geschaffen und die Höhle entsprechend mit alten Waffen und Bildern dekoriert. Durch weitere Veränderungen am Höhlengelände durch z.B. eine Holzbrücke über den an der Höhle verlaufenden Schwarzbach und einen Aussichtspavillon sowie weitere Baumaßnahmen ist der ursprüngliche Zustand heute kaum noch zu erkennen. Aus dem Jahr 1905 ist der Besuch Kaiser Wilhelm II. nebst Gattin verzeichnet und 1934 wurde die Leichtweißhöhle als Folterkeller von der Gestapo genutzt. Erst seit 1983 wurde die Höhle wieder umsorgt und Vandalismusschäden beseitigt.

Die Höhle ist seither vom 01. April  bis zum 31. Oktober geöffnet, und kann mittwochs von 10 bis 14 Uhr sowie sonntags von 13 bis 18 Uhr besucht werden.

Die Höhle in der Innenansicht

Die Höhle liegt rund einen Kilometer von der Talstation der beliebten Nerobergbahn entfernt und ist fußläufig von dort und über verschiedene Wanderwege erreichbar. 

Ganz in der Nähe der Höhle liegt der Krottenweiher, der zum Innehalten einlädt, bevor man seinen Weg zum Beispiel durch das Naturschutzgebiet Rabengrund fortsetzt.

Von uns aus ist man über die Bundesstraße B417 "Hühnerstraße" in rund einer Dreiviertelstunde dort. Auf der Anfahrt kann man einen herrlichen Ausblick über die Stadt Wiesbaden genießen, der sich auf der 500m über N.N. gelegenen Platte bietet.  (Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)

Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Leichtwei%C3%9Fh%C3%B6hle) und Stadt Wiesbaden (https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/freizeit/natur-erleben/stadtwald/Leichtweisshoehle.php) 

Rund 7.000 € Sachschaden ist nach Polizeiangaben die Bilanz des Verkehrsunfall, der sich am späten Sonntagabend auf der L3022 bei Dauborn ereignete. Der 45jährige Fahrer eines Ford Galaxy fuhr aus Dauborn Richtung Werschau und kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn nach links ab. Der entgegenkommende Fahrzeuglenker konnte durch ein Ausweichen auf den benachbarten Grünstreifen einen Frontalzusammenstoß vermeiden und wurde leicht verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6‰, soweit die Polizei auf Nachfrage von BrachinaImagePress.de. 

„Es bleiben ihre Gemeinden, ihr Wasserverband und ihre Mitarbeiter“

 – Drei Kommunen und der WBV rechnen Bezüge gemeinsam ab

Gießen/Wetzlar. „Interkommunale Zusammenarbeit ist ein Thema, das ich sehr gut finde und von dem gerade kleinere Gemeinden profitieren“, sagt ...weiterlesen "Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich übergibt Bescheid in Höhe von 75.000 € im Wetzlarer Rathaus"

  1. Körperverletzung auf Festplatz, Merenberg, Hofwiesenstraße, Sonntag, 15.07.2018, 01:45 Uhr

   (fs)Auf einem Festplatz in der Hofwiesenstraße in Merenberg kam es in der Nacht auf Montag zu einer Körperverletzung, bei der ein 19-jähriger Mann eine 21-jährige Frau mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen hat. Vor seinem Angriff beleidigte der 19-jährige Täter die Frau. Nach dem Schlag musste er von mehreren Personen zurückgehalten werden, um die weitere Tatausführung zu verhindern. ...weiterlesen "60 km/h zu schnell bei Kontrolle auf B 49, Körperverletzung auf Festplatz Merenberg, Benz aufgebrochen, E-Bike gestohlen, Pollerleuchte beschädigt"

Daniel Stobbe fährt mit dem Knicklenktraktor und dem vorgebauten Gerät zur thermischen Behandlung über den Platz, im Hintergrund verfolgen (von links) Thomas Hofstetter, Matthias Beul, Alexander Reinhard, Klaus Kunz und Richard Sietzke den Einsatz. Foto: Stadt Limburg

Zu sehen ist nicht viel auf der Fläche. Das Ergebnis soll erst am nächsten Tag deutlich werden. Allerdings ist es zu riechen, denn Gras, Beikraut und Moos werden thermisch bekämpft. 900 Grad Celsius wirken durch Infrarotstrahlung auf die ungewünschten Pflanzen ein. Testfahrt auf dem Hauptfriedhof, um eine neue Art der Unkrautbekämpfung zu erproben.

Thomas Hofstetter und sein Kollege Daniel Stobbe von der Firma Bachmann ...weiterlesen "Limburg: Mit Hitze gegen das Unkraut – Knicklenktraktor mit Elektromotor"

Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main erweitert ab Mittwoch, den 18. Juli, den Nutzerkreis des automatisierten Grenzkontrollsystem EasyPASS testweise um Minderjährige der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftraumes sowie der Schweiz, welche das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bislang war die Nutzung ausschließlich volljährigen Reisenden vorbehalten. Abweichend vom Kontrollprozess eines volljährigen EasyPASS-Nutzers wird sich die Ausgangstür der Kontrollspur für den genannten Personenkreis allerdings nicht automatisch öffnen, sondern manuell durch die Bundespolizei freigegeben. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass sich Jugendliche ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigten aus deren Obhut entfernen. Insgesamt soll durch diese Maßnahme auch der grenzpolizeiliche Kontrollprozess beschleunigt werden. Nach Abschluss einer Erprobungsphase könnte das erforderliche Mindestalter möglicherweise weiter schrittweise herabgesetzt werden.

© Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main