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Neun Lesungen, vier Kunstausstellungen und ein Konzert

Limburg. Neun Lesungen, vier Kunstausstellungen, ein Konzert: Dieses Programm hat das Kulturamt der Stadt Limburg für das Jahr 2020 geplant. Zusätzlich wird im Herbst der Literaturpreis der Stadt Limburg, der „Hans-im-Glück-Preis“, verliehen.

In den städtischen Kunstsammlungen im Historischen Rathaus der Stadt Limburg (Fischmarkt 21) sind von März bis November drei Wechselausstellungen und eine Dauerausstellung zu sehen. Den Anfang macht der in Limburg-Lindenholzhausen lebende Maler Uwe Blümling. Er präsentiert sein künstlerisches Schaffen vom 15. März bis zum 17. Mai unter dem Titel „So wie ich das sehe… - Malerei von Uwe Blümling“. Seine eher realistischen Gemälde sind vorwiegend in der Technik der Ölmalerei gestaltet. Hierbei kommen immer wieder aufs Neue sehr unterschiedliche Themen in seinen Fokus. Hinsichtlich seines Malstils lässt er sich gerne durch seine Motive leiten und ist frei von jeglichen Dogmen.

„Ein Künstlerpaar in Assisi: Josef Eberz (1890 bis 1942) und Gertrud Eberz-Alber (1879 bis 1955)“ ist das Thema der Ausstellung nach der Sommerpause. Vom 5. Juli bis zum 6. September zeigt das Kulturamt der Stadt Limburg Werke des Künstlerpaares genau 100 Jahre nach ihrem Aufenthalt in Italien. Es wird eine Auswahl von Ölbilder, Aquarelle, Radierungen, Kohle- und Tuschezeichnungen aus Assisi zu sehen sein. Dabei werden den Kunstwerken Fotografien der gewählten Motive gegenübergestellt. Kurator der Ausstellung ist Franz-Josef Hamm. Das begleitende Katalogbuch stammt ebenfalls aus seiner Feder.
Im Herbst wird es humorvoll in den städtischen Kunstsammlungen. Die besten Bilder der Rheinischen Humorverwaltung werden vom 19. September bis zum 15. November präsentiert. Die Rheinische Humorverwaltung ist eine Gruppe von Karikaturisten und Cartoonzeichnern, die im Rhein-Ruhr-Gebiet wohnen oder dort lange gelebt haben und sich freundschaftlich verbunden fühlen. Ziel der Rheinischen Humorverwaltung ist es, sich auszutauschen über die Wunder des kreativen Zeichnens, über die Widrigkeiten des Humormarktes und über die Erfahrungen bei deren Überwindung.

Ergänzt werden die Ausstellungen von der Dauerausstellung „Ernst-Moritz Engert: Im Gegenlicht - Ein Schattenbild“. Sie ist vom 15. März bis zum 15. November im Ernst-Moritz-Engert-Raum (2. Obergeschoss) zu sehen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das facettenreiche künstlerische Lebenswerk von Ernst Moritz Engert. Neben seinen berühmt gewordenen Scherenschnitten sind Holzschnitte, Radierungen und Zeichnungen zu sehen.

Traditionell beteiligen sich die städtischen Kunstsammlungen auch am Internationalen Museumstag, der in diesem Jahr am Montag, 18. Mai, stattfindet und unter dem Motto „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“ steht. Ein lebendiges und vielseitiges Programm wartet auf die Besucherinnen und Besucher, unter anderem gibt es eine Führung durch die Ausstellung „So wie ich das sehe… - Malerei von Uwe Blümling“ und der Kunstverein Lahn Artists veranstaltet verschiedenen Aktionen.

Drei Tage Literatur stehen beim „18. Limburger Lesedom“ im Focus. Die Stadt Limburg und die Dombibliothek Limburg veranstalten mit ihren Partnern vom 22. bis zum 24. Oktober das Lesefest im Rahmen des landesweiten Literaturfestivals „Leseland Hessen“ - initiiert und gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Während des Lesedoms wird der „Hans-im-Glück-Preis der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn für Jugendliteratur“ vergeben.

Besinnlich und klangvoll wird es am 6. Dezember in der St. Anna-Kirche. Der Chor „LiChörchen“ und der Organisten Frank Sittel präsentieren Chorgesang und Orgelmusik. Veranstalter des Konzerts sind die Stadt Limburg, der Bürgerhospitalfond Limburg und Domorganist Carsten Igelbrink.  © Stadt Limburg