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Neues Geländer am Schleusenkanal

Das neue Geländer ist deutlich höher als das alte, 1,30 Meter ist es hoch und soll davor schützen, dass Personen in den Schleusenkanal fallen.

„1,30 Meter sind vorgeschrieben, wenn es um den Schutz von Radfahrern geht“, sagt Harald Diehl als Abteilungsleiter für Straßenbau im Tiefbauamt der Stadt. Und da der Weg entlang des Schleusenkanals zwischen dem Campingplatz und der Einmündung der „Kleinen Seilerbahn“ in den Schleusenweg nun einmal auch oft von Radlern genutzt wird, sind die 1,30 Meter das einzuhaltende Maß. Das neue Geländer ersetzt ein über 30 Jahre altes Rohrstab-Geländer, das aufgrund seines Alters nicht nur einige Mängel aufwies, sondern dem es eben auch an Höhe fehlte.

Am Anfang der Woche hat die Kolonne der Firma Maibach Verkehrssicherheits- und Lärmschutzeinrichtungen mit den Arbeiten begonnen. Die benötigten Pfosten werden dabei nicht in ein Betonfundament gesetzt, sondern zwischen 70 und 80 Zentimeter tief in den Boden gerammt. Das war nach Angaben von Ralf Frein, der für das Unternehmen die Arbeiten begleitet, auf dem bisher absolvierten Abschnitt an verschiedenen Stellen recht schwierig, da der felsige Untergrund das Einrammen nicht so ohne weiters zuließ. Die Arbeiten sollen bis Ostern abgeschlossen werden, vorausgesetzt das Wetter spielt mit und die Stahlpfosten finden ihren Weg in den Boden.

Rund 400 Meter ist der Abschnitt lang, der im Auftrag der Stadt mit dem neuen Geländer ausgestattet wird, ein ganz kurzer Abschnitt wird im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes mit dem neuen Geländer versehen. Das Geländer besteht aus Stabgitterelementen, der obere Abschluss aus einem Rundholz, das druckimprägniert ist.

Um die Arbeiten ausführen zu können, ist der Abschnitt für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Zum einen besteht ohne Geländer kein Schutz, zum anderen wird der Platz zum Arbeiten benötigt. Das Rammen der Pfosten geschieht mit Hilfe eines Auslegers von einem Lastwagen aus, der den Weg blockiert. Die Umleitung erfolgt über die parallel verlaufende Straße Schleusenweg. © Stadt Limburg