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Neue Spielgeräte für Linter und Blumenrod

Im Sand spielen, Schaukeln, Rutschen: auf den Limburger Spielplätzen gibt viel zu entdecken. Pünktlich zu den Sommerferien hat der städtische Bauhof auf den Spielplätzen in Linter und in Blumenrod neue Spielgeräte aufgestellt.
Der Wackelbalken auf dem Spielplatz hinter der Domäne in Blumenrod wurde durch eine moderne Slackline ersetzt und soll künftig das Balancehalten der Kinder fördern. Für die motorische Förderung wurde ein Trampolin in den Boden eingelassen und ein Reck mit drei verschiedenen Höhen lädt zum Turnen ein. „Dieser Spielplatz ist vor allem für ältere Kinder geeignet“, sagt der städtische Spielplatzprüfer Martin Rauen. Bei der Auswahl der neuen Geräte achtet er darauf, dass es eine gute Mischung gibt. Da es in Blumenrod einen weiteren Spielplatz speziell für Kleinkinder gibt, hat er hier den Schwerpunkt auf die Großen gelegt. Auch Anregungen der Bevölkerung fließen in die Auswahl der neuen Geräte mit ein.
Auf dem Spielplatz in Linter hinter dem Feuerwehrgerätehaus wurde das Spielhaus durch eine Schaukelkombination ersetzt. „Die Nestschaukel eignet sich vor allem für Kinder mit Handicap, die sich nur eingeschränkt bewegen können“, sagt Martin Rauen. Auch dieser integrative Aspekt fließe in die Spielgeräteauswahl ein und wurde an verschiedenen Plätzen wie im Tal Josaphat oder in Dietkirchen bereits umgesetzt.
Ergänzt wird die Nestschaukel durch eine Kleinkindschaukel und eine Gitterschaukel. Unter den Geräten sorgt ein weicher Fallschutz für Sicherheit, aber auch für Barrierefreiheit, denn darauf kann man mit dem Rollstuhl fahren.
Regelmäßig prüft Rauen mit seinem Team vom städtischen Bauhof die 45 Spielplätze in Limburg und den Stadtteilen, einmal im Jahr gibt es eine Hauptuntersuchung. Alles, was die Hauptuntersuchung nicht besteht, wird durch neue Geräte ersetzt. Mehr als 100.000 Euro gibt die Stadt Limburg pro Jahr für neue Spielgeräte aus, rund 50.000 Euro fließen in die Wartung und Unterhaltung der Geräte.
Die Schaukelkombination in Linter hat rund 10.000 Euro gekostet, die drei Geräte in Blumenrod rund 9.500 Euro.  © Stadt Limburg