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In Memoriam – Brigitte Scherer

Kirchenchor „Cäcilia“ Niederbrechen
Tief betroffen muss der Kirchenchor vom Tod seiner 1. Vorsitzenden, Brigitte Scherer Abschied nehmen.
45 Jahre aktives Tun im Chor, das ist eine lange Zeit für einen Menschen, der schon einige gesundheitliche Rückschläge einstecken musste, aber trotzdem immer optimistisch geblieben ist und sich niemals beklagt hat.
Wie Brigitte Scherer ihrer Vorstandskollegin Britta Eufinger bei einer Gelegenheit erzählte, trat sie 1976 in den Kirchenchor ein, zunächst als Sängerin. Ihr schöner Sopran und die ererbte musikalische Gabe erlaubten es ihr, oft sogar solistisch tätig zu werden. 1980 übernahm sie im Vorstand die Tätigkeit des Notenwartes und hatte dieses Amt bis 1985 inne. Dann kehrte sie dem Kirchenchor Niederbrechen erst einmal den Rücken und hat einige Jahre den Frauenchor in Lindenholzhausen unterstützt. Danach, im Jahr 1995, kehrte sie wieder nach Niederbrechen zurück und wurde im gleichen Jahr als Schriftführerin wieder in den Vorstand gewählt. Außerdem machte sie eine Fortbildung in „Chorleitung“ und konnte danach bei einigen Gelegenheiten die Funktion der „Vize-Dirigentin“ übernehmen. Auch solistisch war sie zusammen mit Chorleiterin Jutta Sode in manchem Gottesdienst zu hören. Und als dann 2011 die damalige Vorstandsvorsitzende Franca Saal für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand und alle gemeinsam überlegten, wer denn nun diese Funktion weiter ausüben könnte, erklärte sich Brigitte Scherer nach einiger Überlegung bereit, diese umfangreiche Aufgabe zu übernehmen. Und das war für alle ein wahrer Glücksgriff. Keiner hätte es besser machen können!
Viele Konzerte, Grillabende, gemütliche Beisammensein, Advents-einstimmungen in der Pfarrkirche, die legendären „Quetschekuche“ anlässlich ihres Geburtstages und in Erinnerung an ihre Hochzeit, Fastnachtsauftritte, Besuche im Seniorenheim in Niederbrechen, „Schnippeln“ für Konzertplakate, Lösen „kniffliger“ Probleme, überall stand sie an vorderster Front, suchte gemeinsam mit dem Vorstand nach Möglichkeiten und Lösungen, ohne groß darauf zu achten, wie es ihr gesundheitlich ging.
Vor dieser Leistung verneigen sich alle Aktiven, Passiven und Dirigentin Jutta Sode und sprechen die größte Hochachtung aus. Die Lücke, die sie hinterlässt, wird nur schwer oder niemals zu schließen sein.
© Britta Eufinger