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Nach 160km Tour erst mal in den Pool

Maurice, der radelnde Brecher, hat heute die Grenze zu Ungarn passiert und freut sich, in der "Fahrrad-Zivilisation" zurück zu sein. Denn seine letzten Eindrücke aus Rumänien waren leider nicht so schön, da ihm sein Zelt, Schlafsack und die Werkzeugtasche innerhalb eines geschlossenen Gebäudes im vierten Stock entwendet wurde. Letzteres, während er gerade dabei war, Zelt und Schlafsack neu zu beschaffen ... Dafür hat er seit einer Woche strahlenden Sonnenschein, wobei natürlich Temperaturen von bis zu 41° C bei den sportlichen Betätigungen einiges abverlangen. Von Bukarest ging es südlich der Donau entlang. Nach den heute zurück gelegten 160 km freut er sich jetzt auf einen Pool am Campingplatz, wo er heute rund 5 km hinter der ungarischen Grenze logieren kann und sich auf die Weiterfahrt freut. Der Ursprungsplan ist nicht verworfen, doch im Moment geben die aktuellen Reiseeinschränkungen ein bisschen die Richtung vor, schmunzelt Maurice. Insgesamt hat er zwischenzeitlich bereits weit über 3.700 km zurück gelegt. Und da man beim Reisen auch Leute kennenlernt, hat er einen Truckfahrer getroffen, der ihn rund 200km in Rumänien mitgenommen hat, bei den vorgefundenen Straßenverhältnissen war das eine gute Schonung für Mann und Gerät. Weiter geht es dann auf dem Donauradweg Richtung Linz.