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MINT-Club Hadamar besucht Deutschen Bundestag

„Könnte eine Seilbahn die Lösung für bestehende Verkehrsprobleme sein? Junge Menschen zwischen neun und elf Jahren aus meinem Wahlkreis treffen sich jeden Samstag im Mint-Club ‚RoboSapiens’ und gehen ebensolchen Fragen auf den Grund. Dabei entstehen regelmäßig interessante Lösungsvorschläge und Ideen. Das Forschungsprojekt ‚Seilbahn als Lösung für Verkehrsprobleme’ der Schüler aus Hadamar fand auch beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Gehör. Beeindruckt vom Forscherwillen und der kreativen Ideenfindung hat das BMVI den MINT-Club in das Ministerium nach Berlin eingeladen, um das Modell dort vorzustellen.“ Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit. © Klaus-Peter Willsch

 

„Als das BMVI mich über das Projekt und die Einladung nach Berlin informiert hat, habe ich für die kreativen Schüler umgehend im Einklang mit dem bereits bestehenden Programm einen Besuch im Bundestag mit einer kindgerechte Führung organisiert. In Begleitung meines Mitarbeiters in Berlin wurden die Mitglieder des MINT-Clubs und die mitgereisten Eltern durch das Reichstagsgebäude und das Paul-Löbe Haus geführt, besuchten die Reichstagskuppel sowie ein Abgeordnetenbüro und einen Ausschusssaal. Da in dieser Woche keine Sitzungswoche im Bundestag ist und ich schon länger geplante Wahlkreis-Termine wahrnehmen musste, konnte ich die Schülergruppe zu meinem Bedauern nicht persönlich empfangen und durch das hohe Haus führen“, erklärt Willsch.

 

„Im BMVI erwartete den MINT-Club ein aufregender Tag mit einem abwechslungsreichen und informativen Programm. Unter anderem stellten die Schüler ihr Projekt ‚Seilbahnen in Theorie und Praxis’ vor und diskutierten anschließend mit der Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Frau Dr. Tamara Zieschang (CDU). Insbesondere die Argumente, dass Seilbahnen als Verbindersysteme oder Zubringersysteme gute Arbeit leisten können und hervorragende Lösungen sind, um Luftverschmutzung, Lärmemissionen und Platzprobleme in unseren Großstädten einzudämmen, haben die Kinder der Staatssekretärin intensiv erläutert“, so Willsch weiter.

 

„Positive Beispiele wie das Projekt aus Hadamar zeigen, dass Kinder anhand von alltäglichen Begebenheiten, Beobachtungen und Entdeckungen große Fragen beantworten können. Das Interesse und die Neugier der Kinder an den MINT-Fächern kann man nicht früh genug fördern. Die Arbeit in solchen Projekten ist eine hervorragende Möglichkeit, diese Grundbedürfnisse im Alltag aufzugreifen. Der Bitte des MINT-Clubs im grün geführten hessischen Verkehrsministerium nachzufragen, ob und wann die Kinder eine Antwort auf ihr Schreiben von Dezember letzten Jahren erhalten, gehe ich selbstverständlich nach“, so Willsch abschließend.