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Mehr Kindergartenplätze durch die Erweiterung des Kinderhauses in Niederbrechen!

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Die Gemeinde Brechen ist für junge Familien sehr attraktiv. So ist es nicht verwunderlich und sehr erfreulich, dass die Kinderzahlen in der Gemeinde Brechen stetig steigen. Durch den Neubau der Diakoniestation, der durch die gemeindeeigene Amtmann-Finger-Stiftung realisiert wurde, haben sich Raumreserven im Gebäudekomplex des Kinderhauses ergeben. Es lag nahe, diese Ressourcen für die Erweiterung des Kinderhauses zu nutzen. So logisch und offensichtlich diese Entscheidung einerseits war, so komplex und durchaus anspruchsvoll gestaltete sich dann andererseits die Planung und Bauausführung.

Es mussten unterschiedliche Höhenniveaus überbrückt und ein Raumprogramm entwickelt werden, was die baulichen und behördlichen Anforderungen zur Erteilung einer Betriebserlaubnis erfüllt. Mit dem bauleitenden Architekten, Herrn Spiekermann vom heimischen Architekturbüro Dreier sowie den Herren Weier und Markutzik vom Bauamt der Gemeinde Brechen war das Projekt in den besten Händen. So konnte ein guter und planmäßiger Bauverlauf garantiert werden.

Mit der Erweiterung des Kinderhauses wurden neben einem zusätzlichen Gruppenraum auch ein Personalraum, ein Raum zur Essensversorgung sowie eine neue Küche und neue sanitäre Anlagen geschaffen, die nicht nur funktional, sondern auch ansprechend gestaltet wurden und sich harmonisch in das bestehende Gebäude einfügen. Die Gemeinde Brechen hatte für den Umbau der ehemaligen Diakoniestation inklusive Neuausstattung ca. 270.000,- € im Haushalt veranschlagt und die Baumaßnahme tatsächlich mit Kosten in Höhe von 274.000 €, also nahezu einer Punktlandung abgeschlossen. Auf der Einnahmenseite werden mind. 62.332,87 € Fördergelder in Aussicht gestellt.

Die Baumaßnahme hat insgesamt rund 6 Monate gedauert und konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden, so dass der Gemeinde neue, moderne Räume für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehen, sehr zur Freude der Einrichtungsleiterin, Frau Ringsdorf, deren Team sich sowohl bei der Planung als auch während der Bauphase immer sehr konstruktiv eingebracht hat . Die Erweiterung des Kinderhauses ist neben den zunächst provisorischen Lösungen mit der Erweiterung des Kindergartens in Werschau und St. Maximin in Niederbrechen bereits die dritte Maßnahme innerhalb kurzer Zeit, um das Betreuungsangebot in der Gemeinde Brechen zu optimieren. Damit hat sich die Gemeinde auf den Weg gemacht, die Betreuungsplätze stetig auszubauen.

Weitere Ausbaumaßnahmen, die in den nächsten Jahren in allen drei Ortsteilen geplant sind, wurden durch die zentrale Kita-Leitung, Frau Bäbler, und Bürgermeister Frank Groos vor einiger Zeit im Fachausschuss vorgestellt, so dass die Gemeinde Brechen nicht nur reagiert, sondern auch proaktiv mit einem großen Konsens aller Fraktionen konzeptionell die erforderlichen Schritte für eine gute und zukunftsorientierte Kinderbetreuung in der Gemeinde eingeleitet hat. © Frank Groos