Springe zum Inhalt

Mehr Geld für mehr Personal – Pflegekräfte sollen gestärkt werden

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Stärkung des Pflegepersonals beschlossen. Ziel des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) ist es, Pflegekräfte der Kranken- und Altenpflege im Alltag durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen spürbar zu entlasten. Dadurch soll auch die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie der Pflegebedürftigen weiter verbessert werden. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Wir müssen feststellen, dass es eine Vertrauenskrise in der Pflege gibt. Diese nehmen wir sehr ernst und reagieren deshalb mit dem Sofortprogramm auf den Personalnotstand in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Mehr Geld für mehr Personal: Jede zusätzliche Pflegekraft in Krankenhäusern wird finanziert und jedes der 13 000 Pflegeheime in unserem Land kann vom Sofortprogramm profitieren“, erklärt Willsch.

Noch in dieser Legislaturperiode werden weitere Signale folgen, wie zum Beispiel die Konzertierte Aktion Pflege und ein einheitliches wissenschaftliches Personalbemessungsverfahren für die Altenpflege. Bereits mit dem PpSG setzen wir neue Impulse für die Finanzierung der Pflegepersonalkosten der Krankenhäuser ab dem Jahr 2020: Eine neue, von den Fallpauschalen unabhängige, krankenhausindividuelle Vergütung der Pflegepersonalkosten soll dafür sorgen, dass nicht beim Pflegepersonal gespart wird.

Die Zahl der Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen; auch die Zahl der Auszubildenden in diesen Berufen hat einen Höchststand erreicht. Dennoch konnte die Zahl der in der Pflege Beschäftigten mit dem wachsenden Bedarf nicht Schritt halten. Die Arbeit hat sich für viele Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege in den letzten Jahren sehr verdichtet. Die Folgen der gestiegenen Arbeitsbelastung sind unter anderem ein höherer Krankenstand und ein frühzeitiges Ausscheiden von Pflegekräften aus dem Beruf. Mit dem PpSG gehen wir einen wichtigen Schritt zur konkreten und spürbaren Entlastung der pflegerischen Versorgung in der Kranken- und Altenpflege. © Klaus-Peter Willsch MdB