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Marion Schardt-Sauer (FDP): „Landesregierung lässt Familien in Unsicherheit – Kitas ab 2. Juni nur bedingt geöffnet“

„Vertrauensbildende Maßnahmen und Verantwortung gegenüber den Familien sieht anders aus“, so die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) zu den Erklärungen des hessischen Sozialministers Kai Klose (Grüne). Statt ab dem 2. Juni mit klaren Regeln in den eingeschränkten Regelbetrieb zu gehen, sollen die Kitas auch weiterhin im Notbetrieb plus arbeiten und nur ausgewählte Kinder betreut werden. Der Gipfel ist, dass der grüne Sozialminister die Entscheidungen zur Öffnung der Kitas vorgaben¬frei an die Kitas vor Ort verlagert. Die Landesregierung wälzt bei diesem wichtigen Thema die Verantwortung schlicht auf die Städte und Gemeinden ab. „Gerade unser ländlicher Raum mit vielen Pendlern, wo die Familien ohnehin mit der Aufgabe Arbeit – Fahrzeit – Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen, ist dies ein Schlag ins Gesicht“, so Schardt-Sauer. Für diese fehle bei der nun überraschenden negativen Entwicklung weiter jegliche Perspektive. Die Limburger FDP-Abgeordnete erinnert daran, dass der Sozialminister noch am Dienstag dieser Woche mitgeteilt habe, dass ab 2. Juni eingeschränkter Regelbetrieb gelte. Einen Tag später erklärt er, dass weiterhin nur eine Notbetreuung ausgewählter Kinder erfolge. Dass die Kleinsten mit ihren Eltern für das Abwälzen der Verantwortung des Ministern nach unten leiden sollen, sei völlig unverständlich, so Schardt-Sauer. © Marion Schardt-Sauer MdL