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Marihuana im Schuhkarton und selbst die Polizei auf den Plan gerufen

Frankfurt-Seckbach: 
(em) Vergangene Woche Donnerstag (03.12.2020) fand die Frankfurter Polizei über 750 Gramm Marihuana in einem Schuhkarton und nahm einen 29-jährigen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels fest. Der Mann hatte die Polizei selbst auf den Plan gerufen.

Der 29-Jährige und ein 44-Jähriger erstatteten an dem besagten Tag jeweils Anzeige. Der 29-Jährige warf dem 44-Jährigen vor, seinen Bruder angegangen zu haben, der 44-Jährige beschuldigte den 29-Jährigen, ihn bedroht zu haben. Während der 44-Jährige das Polizeirevier zur Anzeigenerstattung aufsuchte, alarmierte der 29-Jährige die Polizei telefonisch. Als die Beamten in der Atzelbergstraße eintrafen, um die Anzeige aufzunehmen, konnten sie einen starken Marihuana-Geruch wahrnehmen. Sie folgten diesem bis zu einem Kellerabgang eines Mehrfamilienhauses. Ein Rauschgift-Spürhund sollte wenig später Aufschluss geben; mit Erfolg. An einem Kellerverschlag machte die Spürnase Halt. Dieser konnte dem 29-Jährigen und seiner Familie zugeordnet werden, welche einer Durchsuchung des Verschlages freiwillig zustimmten. Es dauerte nicht lange, bis der Hund die Drogen lokalisiert hatte: in einem Schuhkarton. Dieser war randvoll mit über 750 Gramm Marihuana gefüllt. Der 29-Jährige gab sich als Eigentümer der Drogen zu erkennen. Eine Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden weiterer Beweismittel wie Verpackungsmaterial, einer Elektroimpulswaffe und geringen Mengen Marihuana und Haschisch, welche durch die Beamten sichergestellt wurden.

Der mutmaßliche Drogendealer wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die jeweiligen Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, dauern an.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main