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LM: Neue Absturzsicherung zum Schleusenkanal

Das Geländer entlang des Radweges (R7) am Schleusenkanal zwischen der Schleuse und dem Campingplatz wird erneuert. Der Magistrat der Stadt Limburg hat einen entsprechenden Auftrag in Höhe von knapp 63.000 Euro vergeben.

Der ehemalige Leinpfad entlang des Kanals wird als Fuß- und Radweg genutzt. Das Geländer dient als Absturzsicherung gegenüber dem deutlich tiefer verlaufenden Schleusenkanal. Das über 30 Jahre alte Geländer aus Pfosten und Oberholm aus Stahl sowie einem Maschendrahtzaun zwischen den einzelnen Pfosten wird aufgrund von Korrosionsschäden in absehbarer Zeit seine Funktion nicht mehr erfüllen und muss deshalb auf der kompletten Strecke, etwa 400 Meter, erneuert werden. In den vergangenen Jahren sind schadhafte Stellen durch Mitarbeiter des Bauhofs immer wieder provisorisch ausgebessert worden.

Die neue Absturzsicherung wird mit 1,30 Meter deutlich höher als die bestehende Anlage. Die Konstruktion wurde mit dem Gemeindeversicherungsverband und der Denkmalpflege abgestimmt. Die einzelnen Pfosten werden nicht mehr mit einem Betonfundament versehen, sondern bei entsprechenden Bodenverhältnissen ausreichend tief in den Boden gerammt. Die einzelnen Zaunfelder sind 2,50 Meter breit, bestehen aus verzinkten, anthrazitfarbenen Stabgittermatten und erhalten einen Oberholm aus Lärchen-Rundholz.

Der entsprechende Wegeabschnitt zwischen Campingplatz und der Höhe Einmündung „Kleine Seilerbahn“ wird während der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Schleusenweg. Die Arbeiten sollen bis Ende März und damit bis zum Beginn der Fahrradsaison abgeschlossen sein. © Stadt Limburg