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Limburger Christkindlmarkt findet statt

Findet der Weihnachts- oder Christkindlmarkt statt? Die Frage beschäftigt zwischen Nordsee und Alpen die Republik. Täglich gibt es neue Absagen, auf der anderen Seite haben zum Beispiel in Offenbach und Darmstadt die ersten Märkte eröffnet. Und in Limburg? Der Christkindlmarkt soll stattfinden. Anders als in den Vorjahren, aber in dem geplanten Zeitraum vom 26. November und 30. Dezember, mitten in der Innenstadt und täglich bis 19 Uhr, freitags und samstags bis 20 Uhr.

Selbstverständlich prägt die Coronapandemie auch den Limburger Christkindlmarkt. „Wir haben uns nach intensiven Beratungen und einem Austausch mit den Beschickern dazu entschieden, den Christkindlmarkt durchzuführen“, sagt Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke. Um das zu gewährleisten, sofern die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen und Beschränkungen die Umsetzung dann auch zulassen, sind jedoch besondere Vorkehrungen notwendig. Im vergangenen Jahr war der Markt aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen.

Auf dem Neumarkt werden alle Stände konzentriert, die mit Speisen und Getränken aufwarten. Eine Verteilung auf die verschiedenen Standorte wie Kornmarkt, Plötze wird es nicht geben. Das hat seinen Grund darin, dass dieser Bereich nur mit Kontrolle und Zugangsbeschränkungen betreten werden kann. Dabei handelt es sich um die Mitte des Platzes sowie der ehemaligen Parkplätze. Dieses Areal soll mit einem Zaun umgeben werden und wird nur durch eine Zugangskontrolle zu erreichen sein. Derzeit ist noch in Abstimmung, ob es zu dem begrenzten Areal zwei Zu- beziehungsweise Ausgänge geben wird oder ob einer reicht.

Wer diesen Bereich betreten will, muss die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, entweder 2G oder 2G+. Dort kann es bis zur Eröffnung des Marktes noch Änderungen geben. Klar ist, dass der Zugang durch einen privaten Sicherheitsdienst übernommen wird. Die Kosten dafür übernimmt die Stadt. „Würden wir dies nicht machen, gebe es definitiv in diesem Jahr keinen Christkindlmarkt“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn als zuständiger Finanzdezernent.

Nach Angaben von Christoph Leber, er ist in der Verwaltung für die Organisation des Marktes zuständig, wird der Wochenmarkt wie in den vorgegangenen Jahren im Randbereich des Neumarktes stattfinden. Die Stände des Wochenmarkts auf dem Neumarkt werden außerhalb des eingegrenzten Bereichs für den Christkindlmarkt liegen.
Alle Stände und Buden des Christkindlmarktes ohne Getränke und Speisen werden sich auf die Standorte obere, mittlere und untere Bahnhofstraße, Kornmarkt und möglicherweise Werner-Senger-Straße verteilen. Diese Stände mit weihnachtlichen Sortimenten und handwerklichen Gegenständen sind frei und ohne Kontrollen zugänglich. „Es wird in diesem Jahr so sein, dass sich die meisten Stände nicht an ihren gewohnten Standorten befinden“, macht Leber deutlich. Aber anders sei der Markt in diesem Jahr nicht zu organisieren.

Gänzlich verzichten muss der Christkindlmarkt auf das Rahmenprogramm mit der Bühne auf der Plötze, wo es nahezu täglich musikalische Beiträge gab. Ein anderes besonderes Merkmal des Limburger Christkindlmarktes will Leber jedoch anbieten, die sogenannten Hobbyhäuschen mit vielfach wechselnden Angeboten.
Die täglichen Marktzeiten werden nach dem aktuellen Stand verkürzt. Bisher war von sonntags bis donnerstags um 20 Uhr Schluss, in diesem Jahr werden die Stände um 19 Uhr schließen. Am Freitag- und Samstagabend wird bis um 20 Uhr Marktzeit sein, ebenfalls eine Stunde kürzer als in den Vorjahren. Der Markt öffnet täglich um 10 Uhr, sonntags um 12 Uhr. © Stadt Limburg