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Limburg lädt zum Christkindlmarkt ein

Neumarkt, Kornmarkt und Plötze, das sind die Plätze des Limburger Christkindlmarktes, der am Freitag, 25. November, mit einem Rundgang eröffnet wurde. Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Andreas von Fischke und Oliver Baccari (Schausteller), Martin Acht (Arbeitskreis Christkindlmarkt) und Christoph Leber (Stadtverwaltung) zollten allen Respekt und Anerkennung, die einen Christkindlmarkt 2022 ermöglichen.

Keine leichten Zeiten für Betriebe und Familien, die mit ihren Angeboten Weihnachtsmärkte bestücken, räumte Bürgermeister Dr. Hahn ein. Die Corona-Pandemie habe doch erhebliche Spuren hinterlassen, was sich zum Beispiel an Personalmangel zeigt. „Mein herzlicher Dank gilt all denen, die den Widrigkeiten trotzen und mit ihrem Engagement für vorweihnachtliches Ambiente in der Innenstadt sorgen und somit auch wieder viele Besucherinnen und Besucher nach Limburg locken“, sagte Hahn. Das Ergebnis „kann sich sehen lassen“, so sein Eindruck beim Rundgang.

Eine Einschätzung, die auch Martin Acht als Vertreter des Arbeitskreises Christkindlmarkt teilt. „Das sieht doch gut aus“, sagte er mit Blick vom Kornmarkt über die Bahnhofsstraße auf den Neumarkt. Kritik an dem Markt hält er für durchaus notwendig, um durch Änderungen Verbesserungen zu erreichen. Als eine Zwischenstation stuft Christoph Leber, der in der Stadtverwaltung das Marktgeschehen organisiert, die diesjährige Veranstaltung ein. Im kommenden Jahr mit einem längeren Vorlauf und klareren Rahmenbedingungen werde es wieder einfacher werden.

Bis 23. Dezember ist der Christkindlmarkt täglich geöffnet. Kleiner als in der Zeit vor der Pandemie, 24 gewerblich geführte Verkaufshäuschen verteilen sich auf Neumarkt, Kornmarkt und Plötze, vor der Pandemie waren es über 30. Hinzu kommen noch vier von Hobbykünstlern bestückte Häuschen, zwei Karussells für Kinder sowie je eine Krippe auf dem Neumarkt und dem Kornmarkt.

Die Mischung aus gastronomischem Angebot und Handwerk, Weihnachtsschmuck sowie Dekorationsartikeln kann sich sehen lassen, ist Andreas von Fischke überzeugt. Er glaubt, dass der Christkindlmarkt wieder gut ankommt. Zu der Vielfalt, ergänzt Leber, tragen auch wieder die rund 50 Hobbykünstlerinnen und -künstler bei, die in vier Verkaufshäuschen ihre Angebote präsentieren und sich dabei nach wenigen Tagen ablösen.

Kleiner geworden ist das musikalische Begleitprogramm. Doch es wird etwas geben. Und die erste Überraschung dabei gab es gleich am Freitag zum Start. Eigentlich sollte es keine musikalische Begleitung geben, die gab es dann doch: Die Polizeikapelle Limburg spielte wie in vielen Vorjahren auf, nicht auf einer Bühne auf der Plötze, sondern auf dem Pflaster des Kornmarkts. Am 13. Dezember spielt die Kapelle in der Zeit von 17 bis 18 Uhr noch ein zweites Mal auf dem Christkindlmarkt auf.

Die Kreismusikschule wird mit Ensembles (NewOrch und Windstärke 20) das musikalische Programm am 14. Dezember und am 21. Dezember bereichern, am 6. Dezember gibt es von 16 bis 18 Uhr ein offenes Weihnachtssingen, am 11. Dezember spielt das Bläserquartett „Brass4Spass“, am 14. Dezember ist der Musikverein Obertiefenbach zu Gast und am 20. Dezember ist der Schulchor der Erich-Kästner-Schule zu hören.

Der Christkindlmarkt ist von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, an den vier Adventssonntagen von 12 bis 20 Uhr. Das gastronomische Angebot gibt es bis 21 Uhr. Am 1. und 15. Dezember wartet der Christkindlmarkt mit langen Donnerstagen auf, dann endet das Geschehen erst um 22 Uhr. Der Markt schließt am 23. Dezember und geht damit nicht über die Weihnachtstage hinaus, wie das in den zurückliegenden Jahren der Fall war.

Um den Christkindlmarkt zu besuchen, bietet sich die Anfahrt mit der Stadtlinie, dem LahnStar oder den regionalen Bus- und Bahnlinien an. Die Limburger Stadtlinie wartet an den vier Adventssonntagen wie im vergangenen Jahr wieder mit einer kostenfreien Nutzung aller ÖPNV-Angebote in den Grenzen der Stadt Limburg auf. Wer also samstags und sonntags mit Bus oder Bahn in den Stadtgrenzen unterwegs ist, zahlt nichts. Auch der LahnStar kann genutzt werden, allerdings ist pro Person und Fahrt der Komfortzuschlag in Höhe von 1,50 Euro zu zahlen, der Tarifpreis entfällt. © Stadt Limburg