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Limburg: Flottes arbeiten im Gewerbegebiet

Es gibt Baustellen, da läuft alles recht glatt und ohne Komplikationen – und das sogar in Zeiten einer Pandemie. Es sind Baustellen etwas abseits der Öffentlichkeit im Gewerbegebiet „Am Heiligenstock“ auf der Dietkircher Höhe.

Seit Mitte Januar ist das von der Stadt beauftragte Unternehmen damit beschäftigt, drei sogenannte Baustraßen im Gewerbegebiet „Am Heiligenstock“ fertigzustellen, beziehungsweise den Endausbau vorzunehmen. Die Arbeiten an der Straße „Auf dem Aurain“ sind schon abgeschlossen, die Straße „Am Steingraben“ ist fast fertig. Was gemacht wird, ist fast überall gleich: Der vorhandene Asphalt der Baustraße wird entnommen und ein neuer Asphaltaufbau in der Fahrbahn hergestellt. Zudem erhalten die Straßen einseitig einen Bürgersteig, der mit einem Bordstein zur Fahrbahn abgegrenzt wird. Dadurch wird auch die Oberflächenentwässerung geregelt und verbessert. Die dritte Straße in dem Gewerbegebiet „Am Heiligenstock“ ist dann die Straße „Am Eckert“.

In der Straße „Auf dem Aurain“ wurde entlang des Grundstückes und im Auftrag von Tetra Pak eine ganze Reihe von Findlingen verlegt. Sie sollen verhindern, dass der Grundstücksrand mit Lastwagen zugeparkt wird. Das war in der Vergangenheit häufiger der Fall, was zu starken Verschmutzungen der Fahrbahn und zu einem zerfahrenen Geländestreifen geführt hat.

„Bisher ist alles glatt gelaufen. Wir liegen deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan“, sagt Harald Diehl, Abteilungsleiter für Straßenbau im Tiefbauamt der Stadtverwaltung. Zunächst war vorgesehen, dass die Arbeiten bis Ende Oktober beendet werden. Geht es mit dem bisherigen Tempo weiter, dann könnten die Arbeiten bereits um die Jahresmitte abgeschlossen werden. Das hat nach Angaben von Diehl nicht nur mit dem reibungslosen Verlauf und dem zügigen Arbeiten zu tun. Der ursprüngliche Zeitplan war großzügig angelegt worden, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, die Arbeiten an den drei Straßen mit anderen Baustellen zeitlich zu koordinieren. Das ist nun nicht notwendig, die Arbeiten konzentrieren sich auf den Heiligenstock.

Nach Angaben der Straßenbauabteilung des Tiefbauamts werden die Arbeiten abschnittsweise vorgenommen, um die Einschränkungen für die Anlieger möglichst gering zu halten. Wie Diehl berichtet, hat die Zusammenarbeit mit dem beauftragten Unternehmen Jost und den anliegenden Firmen bisher sehr gut funktioniert. Zum Auftakt war der Abwasserkanal in der Straße „Am Steingraben“ verlängert worden. Der Kanalgraben wurde anschließend wieder befahrbar gemacht, anschließend folgte der Endausbau der Straßen.

Die Kosten für den Endausbau belaufen sich auf rund eine Million Euro, davon entfallen rund 917.000 Euro auf die Baukosten. Nach Angaben von Diehl sind die bisher vorgenommenen Arbeiten im Kostenrahmen geblieben und keine Mehrkosten entstanden. Nach Abschluss der Arbeiten befinden sich dann eine insgesamt ca. 800 Meter Straßenlänge mit rund 5.500 m² Asphalt und etwa 1200 m² Pflaster im neuwertigen Zustand.


Die betroffenen Anlieger werden auch bei den noch ausstehenden Arbeiten über die genauen Zeitpunkte, an denen die Zufahrt zum Grundstück nicht möglich ist, von dem ausführenden Unternehmen informiert. Jeweils montags um 9.30 Uhr sollen Baustellenbesprechungen stattfinden. Dort können Anlieger ihre offenen Fragen zu ihren Grundstücken ansprechen. Die Baubesprechungen finden stets im jeweiligen Baufeld statt. Die Anlieger sind vorab über die Arbeiten informiert worden und haben auch Ansprechpartner genannt bekommen. © Stadt Limburg