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Landrat und Erster Kreisbeigeordneter für den Ausbau des Weiltalwegs

Limburg-Weilburg. Die Landräte Michael Köberle (Limburg-Weilburg) und Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis) stehen gemeinsam mit den Bürgermeistern hinter den Ausbauplänen für den Weiltalweg. Aus diesem Grund trafen sich die beiden Landräte mit ihren jeweiligen Radverkehrsbeauftragten Lisa Meier-Ebert (Hochtaunuskreis) und Lars Wittmaack (Limburg-Weilburg) sowie zwei Bürgermeistern der Anrainerkommunen in Weilmünster.
Die Kommunen zwischen Schmitten und der Lahn sehen den Weiltalweg schon lange als verbindendes Element an und möchten den Radfahrerinnen und Radfahrern eine durchgehend gute Wegequalität anbieten. „Wir brauchen einen gut ausgebauten Weiltal-Radweg sowohl für den Alltags- wie auch für den touristischen Verkehr“, so Bürgermeister Mario Koschel aus Weilmünster. Neben der adäquaten Aufwertung des Weges als wichtige, touristische Infrastruktur geht es hier auch um eine deutliche Verbesserung für den Alltagsradverkehr, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Damit Menschen häufiger das Auto stehen lassen und für kürzere Strecken tatsächlich das Fahrrad benutzen, müssen wir die Wege bestmöglich ausbauen. Wer nicht nur bei schönem Wetter unterwegs ist, braucht ganz einfach die Gewissheit, dass die Strecke auch sicher befahrbar ist“, betonte Landrat Michael Köberle. Jörg Sauer, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Limburg-Weilburg, erläuterte, dass in diesem Sinne gemeinsam mit Hessen Mobil der Ausbau des Weges von der Lahn bis einschließlich Weilmünster bereits abgestimmt und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vom Landkreis geschaffen worden seien. Bau und Finanzierung erfolgten in Eigenregie durch das Land.
Die Bürgermeister und Landräte haben sich deshalb bei diesem gemeinsamen Termin darauf verständigt, nicht nur den Ausbau des gesamten Weges voranzutreiben, sondern auch gemeinschaftlich für die künftige Pflege und Unterhaltung einzustehen. Hierzu muss man sich rechtzeitig Gedanken machen, an welcher Stelle die Koordinierung der Wegeunterhaltung über die Kreisgrenzen hinaus angesiedelt werden sollte. „Unser gemeinsames Ziel ist es, in ein paar Jahren allen Nutzerinnen und Nutzern einen Weg mit durchgehend hoher Qualität zu bieten, die sich auch in Beschilderung und Möblierung widerspiegelt und vernünftig an das umliegende Bus- und Bahnnetz angebunden ist“, so Landrat Ulrich Krebs. „Der Weiltalweg ist neben der L3025 die historische Schlagader des Weiltals und stellt somit eine wichtige zusätzliche Verkehrsverbindung untereinander dar“, ergänzte Götz Esser. Das Signal ist eindeutig: Hier ziehen – wie auch schon bei der alljährlichen Veranstaltung „Autofreier WeiltalSonntag“ – alle an einem Strang! © Landkreis Limburg-Weilburg