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Landkreis verlängert die Ausgangsbeschränkung

Limburg-Weilburg. Die Kreisverwaltung teilt nach einer Sitzung des Katastrophenschutz-Verwaltungsstabes mit, dass die Ausgangsbeschränkung für den Landkreis Limburg-Weilburg ab kommenden Montag, 19. April 2021, verlängert wird. Die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung läuft am 18. April 2021 aus. Der Landkreis trage dabei der Neufassung des hessischen Eskalationskonzeptes vom 15. April 2021 Rechnung. Demnach kommen bereits ab einem Inzidenzwert von 100 Ausgangsbeschränkungen in Betracht. Diese Grenze werde im Landkreis erheblich überschritten. Seit mehreren Tagen liegen die Inzidenzwerte über 200. Ausgangsbeschränkungen sollen dabei unterstützen, private Kontakte und Begegnungen zu reduzieren. Infektionen fänden gegenwärtig überwiegend im privaten Bereich statt.

Ferner müsse die Situation in den Krankenhäusern berücksichtigt werden. Bundesweit werde diese als dramatisch erachtet. Auch für den Landkreis Limburg-Weilburg sei eine Entwicklung festzustellen, der zwingend begegnet werden müsse. Andere Maßnahmen, die eine vergleichbare Wirkung wie eine Ausgangsbeschränkung erwarten lassen würden, seien gegenwärtig nicht erkennbar.

Der Katastrophenschutz-Verwaltungsstab macht ferner auf die beabsichtigte Änderung des Infektionsschutzgesetzes aufmerksam. Damit solle die sogenannte bundesweite „Notbremse“ umgesetzt werden. Im Entwurf der bundesrechtlichen Regelung seien ab einer Inzidenz von 100 ebenfalls Ausgangsbeschränkungen vorgesehen. Ob der Entwurf bereits Ende nächster Woche umgesetzt wird, sei unklar. Daraus könnten Änderungen und weitere Einschränkungen resultieren, über die die Kreisverwaltung rechtzeitig informieren wird. Für den Landkreis Limburg-Weilburg müsse aber jetzt gehandelt werden, die Regelungen des Bundes könnten nicht abgewartet werden. © Landkreis Limburg-Weilburg