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Land Hessen fördert WLAN Hotspots in der Gemeinde Brechen

Mit dem Projekt „Hessen-WLAN-Digitale Dorflinde“ fördert das Land Hessen Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler WLAN-Infrastrukturen. Ziel ist dabei, eine WLAN-Infrastruktur aufzubauen, die einen kostenlosen, einfachen und sicheren mobilen Internetzugang anbietet.

Bauamtsleiter Alfred Meurer (li) freut sich mit Bürgermeister Frank Groos über die neuen Möglichkeiten in Brechen
Kompakte Technik, große Wirkung . . .

Die IT-Innerebner GmbH als Partner des Landes Hessen und die ekom21 sind als Rahmenvertragspartner beauftragt, das Projekt umzusetzen. Die technische Realisierung vor Ort erfolgt durch eine regional ansässige Fachfirma und Mitarbeiter der Gemeinde Brechen.

Die Gemeinde Brechen richtet 5 Hotspots ein, und zwar im Rathaus, im Alten Rathaus, in der Sport- und Kulturhalle in Niederbrechen, in der Emstalhalle in Oberbrechen sowie im Dorfgemeinschaftshaus Werschau. Bei den ausgewählten Hotspots handelt es sich um Standorte, die auch für unterschiedliche Sitzungen der Gemeindegremien genutzt werden. Im Vorgriff auf die anstehende Digitalisierung der Gremienarbeit wurde nun bereits die dazu nötige WLAN-Infrastruktur geschaffen. Das Land Hessen fördert jeden Hotspot mit jeweils eintausend Euro, so dass die Gemeinde Brechen die Gelegenheit beim Schopf ergriffen hat, um die sowieso anstehenden technischen Nachrüstungen durch Fördermittel des Landes zu kompensieren. Hier war Eile geboten, da derartige Förderprogramm meist nach dem sogenannten „Windhundprinzip“ (wer zuerst kommt, malt zuerst) abgeschöpft werden.

Für Mobilgeräte (Smartphones, Laptops etc.) ist ein Internetzugang sowohl über WLAN als auch über das Mobilfunknetz möglich. Zwei Aspekte scheinen zunächst die Nachfrage nach öffentlichem WLAN einzuschränken: Die zunehmende Verbreitung von Flatrate-Tarifen mit hohem Datenvolumen und der Wegfall der Roaming-Gebühren im EU-Raum. Dem gegenläufig ist allerdings, dass die Flatrate-Tarife eine Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeiten nach einem bestimmten vereinbarten Datenvolumen vorsehen und gleichzeitig das durchschnittliche transferierte Datenvolumen steigt.

Bürgermeister Frank Groos freut sich, dass wieder ein weiteres Mosaikstück bei der digitalen Weiterentwicklung der Gemeinde Brechen dazu gekommen ist und bedankt sich sowohl beim Land Hessen für die unkomplizierte Bereitstellung der Fördergelder aber vor allem auch bei den verantwortlichen Mitarbeitern der Gemeinde Brechen für die tatsächliche Realisierung vor Ort. © Text: Gemeinde Brechen / Aufnahmen: FOTO-EHRLICH.de