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Kreisverwaltung weist auf Ergänzungen im hessischen Eskalationskonzept hin

Limburg-Weilburg. Das Land Hessen hat im Zuge der neuen Verordnungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie, die ab dem 23. Januar 2021 gelten, auch sein Eskalationsstufenkonzept ergänzt. Darauf weist die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg hin.
Ab kumulativ 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einem Landkreis oder bei einem weiteren kontinuierlichen Anstieg der Infektionszahlen über zehn Tage über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sind demnach weitere umfassende Maßnahmen, insbesondere nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr früh sowie die Sperrung publikumsträchtiger Ausflugsziele, in Betracht zu ziehen, sofern eine Reduzierung der Inzidenzzahlen auf 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage bis Mitte Februar auf andere Weise nicht realistisch ist. Hiervon ist laut dem Eskalationskonzept auszugehen, sofern die Inzidenz am 25. Januar 2021 über 150 und ab dem 1. Februar 2021 noch über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage liegt. Ab kumulativ 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einem Landkreis in drei aufeinanderfolgenden Tagen sind sowohl eine Sperrung publikumsträchtiger Ausflugsziele durch geeignete Maßnahmen wie Parkplatzsperrungen und gegebenenfalls Verhängung von Betretungsverboten als auch die Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre für die Zeit zwischen 21 und 5 Uhr auszusprechen.
Landrat Michael Köberle appelliert vor diesem Hintergrund an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Limburg-Weilburg: „Bitte tun Sie alles dafür, dass sich die aktuell positive Entwicklung mit sinkenden Infektionszahlen in unserem Landkreis fortsetzt.“ © Landkreis Limburg-Weilburg