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Jugendherberge Limburg unterstützt Erstaufnahmeeinrichtung

Ausweichkapazitäten für bis zu 120 Menschen – Geflüchtete beziehen Räumlichkeiten in der Woche ab 13. September

Gießen/Limburg. Das Land Hessen kooperiert mit der Jugendherberge Limburg. Bewohnerinnen und Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen werden kurzfristig und zunächst bis Ende November in der Unterkunft untergebracht. Mit der Anmietung wird den aktuellen Anforderungen der Corona-Pandemie Rechnung getragen.

Bis zu 120 Personen können in den Räumlichkeiten der Jugendherberge Limburg Platz finden. Untergebracht werden dort in der Woche ab 13. September vor allem Familien, die eine 14-tägige Quarantäne absolviert haben und aktuell frei von Symptomen sind. Die Einrichtung wird vom Regierungspräsidium Gießen betrieben. Die Behörde erhält dabei Unterstützung von Dienstleistern, die sich beispielsweise um die medizinische Versorgung oder den Sozialdienst kümmern. Die Verpflegung wird nach den allgemeinen Vorgaben für Erstaufnahmeeinrichtungen von der Jugendherberge selbst sichergestellt.

Ende des Vorjahres sind bereits die Jugendherbergen in Büdingen und Grävenwiesbach sowie seit dem Frühjahr die Jugendherbergen in Kassel und Lauterbach als Ausweichstandorte der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen angemietet worden. Darüber hinaus wurde in Darmstadt ein neuer Standort eröffnet. © RP-Gießen