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Jubiläum am 1.12.2021: Fünf Jahre ist Bürgermeister Frank Groos im Amt – Nächstes Jahr will er erneut kandidieren!

Bürgermeister Frank Groos am neugestalteten Hydepark in Niederbrechen gegenüber des Amtssitzes

Brechen. Im zweiten Wahlgang war es am 20.03.2016 soweit und die Anspannung des anstrengenden Wahlkampfs konnte der großen Erleichterung und Freude auf die neue Position weichen, Frank Groos wurde zum Bürgermeister der Gemeinde Brechen gewählt. Vielen war Frank Groos vornehmlich in Musikerkreisen gewahr, ist er doch in verschiedenen Ensembles der Region als Posaunist teilweise schon seit seiner Schulzeit aktiv, doch auch die sportliche Seite von Frank Groos ist in den Bereichen Fußball bis hin zum Trainer für den Fußballnachwuchs zu finden. Gewisse innerörtliche kurze Wege haben den Einstieg auch im Rathaus für Frank Groos sicherlich erleichtert, doch er vertritt die Heimatgemeinde Brechen mit seinen drei Ortsteilen und ca. 6.700 Bürgerinnen und Bürgern weit über die Ortsgrenzen hinaus. Mit den Nachbarkommunen wurden spannende Projekte aus der Taufe gehoben, hier zu erwähnen sei z.B. die Entwicklung der Marke „Goldener Grund“ und die Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes.

Wie modern die Kommunalverwaltung zwischenzeitlich auch im Goldenen Grund für die Bewohner/innen da ist, zeigt sich auch in der Entwicklung der App – übrigens wieder eine Gemeinschaftsproduktion mit Selters und Hünfelden, wobei die Gemeinde Brechen hierbei die Federführung inne hatte – so konnten Synergieeffekte erkannt und effizient genutzt und damit personelle, finanzielle und ökologische Ressourcen geschont werden. Die süßeste Idee in seiner bisherigen Amtszeit dürfte fürwahr die Bereitstellung der Blühwiese für 500.000 neue Mitarbeiterinnen der Gemeinde gewesen sein, so konnte neben den heimisch ansässigen Imkern auch dort die Blütentracht der Gemeinde Brechen zu Glas gebracht werden und hält nun in Form von leckerem Honig die Menschen auch über den Winter gesund. Frank Groos ist „Brecher Bub“ mit Leib und Seele, sein Engagement für die Gemeinde und deren liebenswerten Gewohnheiten und Traditionen ist ungebrochen.

Theater, Musik, Lyrik, Kirchen, Kirmes, Seniorenangebote, Feuerwehr, DRK, Umwelttag u.v.a.m. - all dies sind Ereignisse, die die Gemeinschaft stärken und in Zeiten wie diesen den starken Zusammenhalt auch nach außen zeigen und gleichzeitig den zahlreichen Neubürger/innen in Brechen eine wunderbare Möglichkeit bieten, sich in der Gemeinde einzuleben und Menschen kennenzulernen. Innovative, unkomplizierte Lösungen sind seine Sache, dennoch sind diese stets durchdacht und haben Hand und Fuß – seine nunmehr 30jährige berufliche Laufbahn in der Verwaltung gab ihm das Wissen nicht nur um Gesetze, Verordnungen und Richtlinien sondern eben auch und gerade das macht ihn aus, ein feinsinniges Gespür für die Agilität, sich in dieser juristischen Mélange menschlich, herzlich aber auch bei entsprechender Notwendigkeit unnachgiebig und geradlinig zu zeigen. Er weiß, seine Position zu vertreten, er weiß sie aber auch zu untermauern, doch stets auch, wann es Möglichkeiten gibt, Dämme zu brechen und an entsprechender Stelle aufeinander zu zugehen.

Seine Tür im Rathaus ist immer offen, seit der Pandemie ist dies natürlich vorwiegend eher digital oder telefonisch, doch offen ist sie immer noch, darauf legt er Wert – so hört er gerne zu – auch am Hydepark, unter Coronabedingungen, mit Abstand – er hört zu und macht was draus. Viele Ideen, die heute die Gemeinde Brechen so l(i)ebenswert machen, sind durch die Menschen initiiert worden, die hier leben – auch in der Pandemiezeit unterstützte er entsprechende Ideen, die auch die Menschen unterstützen, denen es gerade nicht so gut geht, die auf Hilfe angewiesen sind – diskret durch direkte Hilfe voneinander füreinander, hierbei werden auch die Senior/innen nicht vergessen, denn sie sind es, die unser Brechen und auch uns geprägt haben – die das „Brecher Platt“ gepflegt und gesprochen haben, die die „Ortsnamen“ für Orte, Straßen aber auch Menschen und Familien entwickelt und oft über Jahrzehnte geprägt haben – Der „Bürjermeister schafft im Rothes“, hieß es früher, doch seit dem Umzug 1977 in das rote Rathaus, das ehemalige Schwesternhaus kam der Amtssitz in der Marktstraße 1 gegenüber des Hydeparks der raumfordernden gewachsenen Verwaltung nach. Die Bedarfsnachfrage nach dem schnellen Internet war das Gesprächsthema in den Ortsteilen und der gesamten Region, und so sind nun in den Straßen die Trupps der Glasfaserfirma unterwegs, bevor dann wohl Anfang nächsten Jahres das Internet auch in Brechen beschleunigt wird und damit die Gemeinde als Wohn- und Arbeitsstandort aufwertet, sind doch viele Arbeitgeber auf die schnelle Anbindung angewiesen. Das Leistungsspektrum der Feuerwehr hat der Bürgermeister nicht nur bei Festen von der musikalischen oder geselligen Art kennengelernt, sondern auch bei teilweise dramatischen Einsätzen auch über die Ortsgrenzen hinaus.

Wichtig war es ihm auf jeden Fall recht bald nach seinem Amtsantritt das „Seminar für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister“ an der Hessischen Feuerwehrschule in Kassel zu besuchen. Die dort erworbenen Fähigkeiten gaben ihm mehr Verständnis für die Anforderungen der Wehren aber auch die immensen Anforderungen, die heute an die Feuerwehrfrau, den Feuerwehrmann gestellt werden. Wie auch bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsarbeit ein Teil seiner Arbeit, der ihn immer wieder jung werden lässt, schmunzelt Frank Groos, denn die Welt mit Kinderaugen sehen ist ein Geschenk, welches im Erwachsenenalter oft verloren geht, der Hektik und dem Alltag geschuldet. So nimmt er sich gerne Zeit, um bei den unterschiedlichen Vereinen die unglaublich vielfältigen Angebote zu unterstützen. Gleiches gilt für die Seniorenangebote und Angebote für benachteiligte oder eingeschränkte Menschen, auch hier zeigt sich, das der Bürgermeister das Herz am rechten Fleck hat. Frank Groos, Jahrgang 1973 ist gerne Bürgermeister und ist dankbar für den Rückhalt in der eigenen Familie, Freunden, der Vereinsgemeinschaft und in der Bürgerschaft – gleichsam dankt er aber auch für die unkomplizierte Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinweg, denn auch hier vertritt er beispielsweise als stellvertretender Verbandsvorsteher die Belange des Abwasserverbandes Goldener Grund, ist im Vorstand der Bürgermeisterkreisversammlung und inzwischen auch mit seiner Fachkompetenz beim Kommunalen Spitzenverband, dem Hessischen Städte- und Gemeindebund in gleich zwei Fachausschüssen vertreten (Ausschuss für Recht, Verfassung und Personal sowie Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur. Frank Groos ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Hospizhilfe Goldener Grund e.V. und neben vielen weiteren Funktionen inzwischen auch Sekretär des Rotary Clubs Limburg.
Bei der letzten Gemeindevertretersitzung Anfang Dezember stellte er seinen Haushaltsentwurf zur Abstimmung, der einstimmig angenommen wurde und informierte die gemeindlichen Gremien darüber, dass er gerne bereit ist, sein Engagement auch für eine weitere Amtsperiode für die l(i)ebenswerte Gemeinde im Goldenen Grund fortzusetzen.

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de