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JU Hadamar und Elz trafen Bundeskanzlerin Merkel in Berlin

Hadamar/Elz/Berlin. Ein entspannter Berlin-Aufenthalt mit einem Besuch bei zwei Bundestagsabgeordneten sollte es werden, am Ende war es eine dicht gedrängte Reise. Zwei Tage lang besuchten die Junge Union (JU) Hadamar und die JU Elz gemeinsam mit dem JU-Kreisvorsitzenden Michael Egenolf die heimischen Bundestagsabgeordneten und die Bundesregierung in Berlin. Nach Gesprächen mit Markus Koob MdB und Klaus-Peter Willsch MdB (beide CDU) sowie der Teilnahme an einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages trafen die JUler bei der abendlichen TV-Talkshow „Maybrit Illner“ die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen – es sollte nicht bei einer Begegnung bleiben.

Besuch im Kanzleramt

Bevor am nächsten Tag das geplante Gespräch mit dem neuen Kanzleramtsminister Helge Braun begann, waren knapp 45 Minuten Warten in der Skylobby in der siebten Etage des Kanzleramtes angesagt. „Die schönste Wartezeit, die ich je hatte“, resümierte einer der Mitgereisten. Die Hadamarer und Elzer konnten nicht nur die Atmosphäre und den Ausblick auf den Ehrenhof und das Reichstagsgebäude genießen. Sie trafen nacheinander auch die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundeskanzlerin Angela Merkel und ein zweites Mal Ministerin von der Leyen, die die JUler vom Vorabend direkt wiedererkannte. Dass sich Merkel und Kramp-Karrenbauer bei engem Terminplan spontan Zeit für ein gemeinsames Foto und von der Leyen gar für ein kurzes Gespräch nahmen, war erfreulich und nicht selbstverständlich.

Gespräch mit Helge Braun 
Im Gespräch berichtete der Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun dann von seiner Arbeit im Kanzleramt, den ersten Wochen der neuen Koalition und den zahlreichen Herausforderungen für die Politik in einer Welt, die gerade etwas aus den Fugen geraten zu sein scheint. „Es wurde deutlich, dass die gesellschaftlichen und politischen Probleme komplexer und die richtigen Antworten oft schwieriger sind als so mancher in populistischer Manier meint, der Bevölkerung weismachen zu müssen,“ so Michael Egenolf. Die Jungpolitiker überzeugten sich davon, dass die neue Regierung arbeitet und dass das Gefühl, die Regierung tue ja nichts, keineswegs stimmt.

© Michael Egenolf