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Jahreshauptversammlung beim Kirchenchor „Cäcilia“

Am Wochenende nach den „tollen Tagen“ hatte der Kirchenchor „Cäcilia“ Niederbrechen seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen: zu Beginn wurde der im Jahr 2018 verstorbenen Mitglieder gedacht: Elfriede Stillger-Blum, Ewald Königstein, Josef Schneider, Margot Dillmann, Elsmarie Kremer und Gisela Handke.

von links Brigitte Scherer, Reinhold Schütz, Gerhard Becker, Christel Wernig, Annemarie Schütz, Britta Eufinger, Walter Becker
von links: Pfarrer Benner, Walter Becker, Brigitte Scherer

Danach verlasen die Vorstandsmitglieder ihre Berichte. In ihrem Jahresrückblick erinnerte Brigitte Scherer (1. Vorsitzende) an die vielfältigen Aktivitäten des Chores: neben der Mitgestaltung der kirchlichen Feste lag der Schwerpunkt auf der Einstudierung der „Messe in G-Dur“ von Franz Schubert für die Gestaltung des Kirchweihhochamtes am zweiten Wochenende im Oktober. Ein weiteres Highlight war wieder die Adventseinstimmung am ersten Adventssonntag unter Mitwirkung des Salonorchesters Oberbrechen und Organist Michael Raile. Adventliche Musikstücke und passende Texte bot den Zuhörern die Möglichkeit, eine Stunde im hektischen Alltag des Advents zur Ruhe zu kommen, um so den Sinn des Advents zu erspüren.

Das Singen im Seniorenheim Mutter-Teresa-Haus im Frühjahr, zum Mutter-Teresa-Gedenktag sowie im Advent mit und für die Senioren ist nun schon seit vielen Jahren fester Bestandteil im Jahresablauf des Kirchenchores. Aber auch das gesellige Vereinsleben kam nicht zu kurz: Heringsessen, Speck-und Eieressen, Grillen in der Sommerpause, „Quetschekuche“-Essen und „Zwiwwelkuche“ mit Federweißer und zum Jahresabschluss das beliebte Plätzchen, Punsch und Plausch („PPP“) sowie zahlreiche gemütliche Abende als Einladung zu persönlichen Anlässen der Sängerinnen und Sänger.

Im Anschluss dankte Brigitte Scherer allen, die im Hintergrund für den Chor tätig waren und sich in irgendeiner Weise in die Vereinsarbeit eingebracht haben: dem Gratulationsteam, der Thekenmannschaft und dem gesamten Vorstand für die bereits seit Jahren erfolgreiche und harmonische Zusammenarbeit und danach Dirigentin Jutta Sode, die es dank ihres „feinen Händchens“ und aufgrund ihres großes Engagements immer wieder schafft, selbst schwierige, anfänglich oft skeptisch angesehene Werke mit dem Chor einzustudieren und die Sängerinnen und Sänger auf dem Weg zu interessanten und anspruchsvollen Musikaufführungen zu motivieren und zu begleiten. Und am Ende ihres Rückblicks sprach Brigitte Scherer Pfarrer Benner als Präses des Chores ihren Dank für seine Worte nach den Gottesdiensten in der Kirche aus. Im Anschluss ergriff Dirigentin Jutta Sode das Wort und bedankte sich beim Chor für die engagierte Probenarbeit und die Flexibilität der Sängerinnen und Sänger, die ihr vielfältige Möglichkeiten bei der Auswahl der Musikstücke eröffnet (im Jahr 2018 wurden 36 verschiedene Musikstücke aufgeführt). Weiterhin bedankte sie sich bei den Sängern, die den Chor sporadisch bei verschiedenen Auftritten verstärken und nicht zuletzt beim Vorstand für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die nun bereits seit vielen Jahren besteht und ihr die Möglichkeit gibt, sich bei der Vorbereitung von Konzerten und Aufführungen auf die musikalischen Dinge zu konzentrieren, weil ihr die „Arbeit drum herum“ vom Vorstand abgenommen wird. Den Dankesworten schloss sich auch Präses Pfarrer Benner an, der sich bei Dirigentin Jutta Sode und dem Chor für ihr Tun bedankte und seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass der Chor mit seiner Dirigentin weiterhin engagiert und aktiv das Gemeindeleben mitgestaltet und offen bleibt für die Herausforderungen, die durch die Gründung der neuen Pfarrei „Heilig Geist Goldener Grund/Lahn“ auf alle Kirchorte zukommen. © Britta Eufinger