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In der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen in Gießen beginnen die Impfungen für Geflüchtete

Info-Point klärt über Fragen auf

Gießen. Asylsuchende in der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen (EAEH) am Standort Gießen werden ab kommenden Dienstag, 25. Mai, gegen das Corona-Virus geimpft. Hierfür werden in der Einrichtung an der Rödgener Straße sowie später auch in anderen Standorten entsprechende Impfstraßen eingerichtet. Die Impfung wird durch kleinere, mobile Teams der Impfzentren der Landkreise vorgenommen, die von dem EAEH-Personal unterstützt werden. Weiterhin können sich gerade Angekommene im Rahmen der medizinischen Erstuntersuchung impfen lassen. Grundlage für den Zeitpunkt der Impfungen ist die Reihenfolge in der Impfverordnung des Bundes. Nach der geltenden Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums gehören die Bewohnerinnen und Bewohner der Gruppe 2 an und sind daher mit hoher Priorität zu impfen. Für bestimmte Gemeinschaftseinrichtungen besteht nach dem Infektionsschutzgesetz ein höheres Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren.

Über Impf-Info-Points werden den Bewohnerinnen und Bewohnern erste Informationsgespräche angeboten, um Fragen klären zu können. Darüber hinaus steht entsprechendes Informationsmaterial sowohl schriftlich als auch filmisch in den erforderlichen Sprachen zur Verfügung und es werden Aufklärungsbogen verteilt. Spezifische Fragen können später beim Impftermin vor Ort geklärt werden. Als Impfstoff wird vorrangig das Mittel der Firma Johnson & Johnson zur Anwendung kommen, da hier zur vollen Wirksamkeit nur eine Impfdosis erforderlich ist.

Die Impfungen an den anderen Standorten erfolgen in enger Absprache mit den dort zuständigen Impfzentren. Aktuell leben 4097 Menschen (Stand: 21. Mai) in der Erstaufnahmeeinrichtung Hessen, davon 1892 in Gießener und 2205 an den anderen acht Standorten in Bad Arolsen, Büdingen, Darmstadt, Kassel-Niederzwehren und Neustadt sowie den Jugendherbergen in Büdingen, Grävenwiesbach sowie Kassel. © RP-Gießen