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Im gemeinsamen Dialog für mehr Nachhaltigkeit

Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der 2. Jahrestagung der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west)

„Um auch in Zukunft eine intakte Natur genießen und von ihr profitieren zu können, müssen wir heute unsere natürlichen Ressourcen schonen und zum Erhalt und Schutz der Artenvielfalt beitragen. Dafür müssen wir nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen entwickeln. Die RENN.west mit Akteuren aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen bieten hierfür eine Plattform für den Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, mit dem Ziel die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam weiterzuentwickeln. Es ist eine besondere Ehre, dass RENN.west für ihre Jahrestagung und für die Auszeichnung des Projekts Nachhaltigkeit 2018 in diesem Jahr Frankfurt als Austragungsort ausgewählt haben“, so Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der Eröffnung der zweiten Jahrestagung der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west).

„Hessen nimmt eine Vorreiterrolle ein beim Engagement für mehr Nachhaltigkeit: In diesem Jahr feiert unsere Nachhaltigkeitsstrategie Jubiläum. Seit zehn Jahren entwickeln Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam innovative Lösungen für mehr biologische Vielfalt, nachhaltigen Konsum sowie Klimaschutz. Auch die Bildung für Nachhaltige Entwicklung wurde in Form des „Runden Tisch BNE“ als Teil der Hessischen Nachhaltigkeitsstrategie verstetigt“, sagte Staatssekretärin Tappeser.

„Gerade Kommunen und lokale Initiativen sollten wir noch stärker in den Dialog einbinden, denn sie spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht mehr Nachhaltigkeit umzusetzen. Die RENN.west können mit ihrem Engagement genau hierfür den Anstoß geben. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner in Hessen, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung, ist den RENN.west in zwei Jahren bereits erfolgreich gelungen, landesweit viele Bürgerinnen und Bürger anzusprechen,“ machte Dr. Tappeser deutlich.  Anteil an diesem Erfolg tragen auch die hessischen Partner von RENN.west: das Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen, die Universität Kassel und die Regionalen Netzwerke BNE.

Bei der Jahrestagung wurde ebenfalls der Preis für das „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ vergeben. Unter den diesjährigen Gewinnern sind zwei Preisträger aus Hessen:  „tegut... Saisongarten“ von tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda und „Lokale Power für eine Transformation des Konsums“ der Lust auf besser leben gGmbH, Frankfurt.

Hintergrund:

RENN.west ist ein Netzwerk aus Nachhaltigkeitsakteuren in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, welches sich für die Weiterentwicklung der politischen Rahmenbedingungen für eine Nachhaltige Entwicklung in Deutschland einsetzt. Zentrale Bezugspunkte sind die Agenda 2030 mit  den 17 Sustainable Development Goals sowie die Nachhaltigkeitsstrategien des Bundes und der Länder.

In Hessen ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU) der Konsortialpartner der federführenden Landesarbeitsgemeinschaft LAG 21 aus Dortmund. Sie arbeitet in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e.V., der Gesamthochschule Kassel und der Koordinierungsstelle der regionalen BNE-Netzwerke. Das Subnetzwerk Hessen widmet sich schwerpunktmäßig der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des entsprechenden Welt- und Nationalen Aktionsprogramms.

© Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz