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Hoher Besuch aus dem Sozialministerium beim Alten- und Pflegeheim Jung in Dornburg-Dorndorf

Auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann, CDU, besuchte Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, CDU, aus dem hessischen Sozialministerium das Alten- und Pflegeheim Jung in Dornburg-Dorndorf. Er wollte sich vor Ort einen Eindruck über die hohe Pflegequalität des familiär geführten Heimes verschaffen.

Gerade in der aktuellen Diskussion um die Pflege sei es besonders wichtig, die theoretischen Überlegungen immer wieder im direkten Kontakt mit der Praxis abzugleichen, betonte Staatssekretär Dr. Dippel und Joachim Veyhelmann ergänzte: „Das Alten- und Pflegeheim Jung bietet mit seinen drei Bereichen Altenpflege, Tagespflege und ambulante Pflege ein ganzheitlich orientiertes Konzept und ist zudem, vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, um gute Arbeitsbedingungen für das Personal bemüht.“

Birgit Jung-Stillger, die Leiterin des Betriebes, erläuterte den Politikern, die von Bürgermeister Andreas Höfner und Mitgliedern der CDU Dornburg begleitet wurden, dass die teilweise enormen Fehleinschätzungen sogenannter Experten von der professionellen Pflege, erschreckend seien. Pflege sei Beziehungsarbeit und professionelle Kommunikation sei unabdingbar, denn es gehe um die Lebensqualität von abhängigen Menschen. Wer diese verantwortungsvolle, aber andererseits auch erfüllende Aufgabe meistern will, muss sich am Arbeitsplatz wohl fühlen. Natürlich zählt auch das zu erzielende Gehalt zu den Faktoren, die junge Menschen dazu bewegen, den Beruf in der Pflege anzustreben. Jedoch nur die Kombination aus guter Ausbildung, akzeptablem Gehalt und zufriedenstellenden Arbeitsbedingungen führt zu der hohen Motivation, in diesem Beruf zu arbeiten. Birgit Jung-Stillger hat das schon früh erkannt und führt nach diesen Prinzipien das Heim, das bei den Menschen in Dornburg-Dorndorf ein hohes Ansehen genießt. Viele ältere Menschen sagen heute schon, dass sie, sollte es einmal erforderlich sein, unbedingt in diese Einrichtung gehen wollen.

Landtagsabgeordneter Joachim Veyhelmann: „Der respektvolle Umgang mit dem Personal sowie die auf jede einzelne Persönlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtete Pflege sind der Schlüssel zum Erfolg auch kleiner Einrichtungen wie dieses Familienunternehmens.“

Staatssekretär Dr. Dippel abschließend: „Ich bin froh über die teilweise offenen Worte der Heimleiterin, die mir wichtige Hinweise geben konnte über die Themen der Fachkräfteversorgung und der Rahmenbedingungen, welche seitens der Politik gesetzt werden müssten. Eine ganz wichtige Erkenntnis hat sich heute wieder bestätigt: Alte Menschen sollten wenn irgend möglich in der Ortsgemeinschaft verbleiben.“ © Joachim Veyhelmann