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Hessische Rettungshubschrauber hoben 2021 zu 5.263 Einsätzen ab

Jahresbericht zur Luftrettung: Regierungspräsidium Gießen hat Zahlen und Entwicklungen hessenweit im Blick

-Symbolbild-

Gießen. „Unsere Retterinnen und Retter aus der Luft sind vor allem auch für die ländlichen Gebiete nicht mehr wegzudenken. Wir sind stolz auf die Arbeit, die tagtäglich geleistet wird.“ Das betont der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich anlässlich der Vorlage des Jahresberichts zur Luftrettung in Hessen. Die fünf Hubschrauber der vier Luftrettungszentren in Frankfurt am Main, Fulda, Gießen und Kassel wurden 2021 zu 5.263 Einsätzen alarmiert. Das Regierungspräsidium Gießen ist als Mittelbehörde hessenweit für die Durchführung der Luftrettung zuständig und hat die Zahlen und Entwicklungen genau im Blick.

„Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einsatzzahlen leicht gestiegen“, berichtet RP-Mitarbeiter Ralf Spieß. 2020 waren es noch 5.044. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.750 Patienten versorgt, knapp drei Prozent mehr als 2020. Wie in der Vergangenheit stand die Trauma-Versorgung – zum Beispiel nach Verkehrsunfällen – deutlich im Vordergrund, gefolgt von Herz-/Kreislauf-Beschwerden sowie Krankheiten mit neurologischer Ursache.

43 Pilotinnen und Piloten, 106 Notärztinnen und Notärzte und 54 Einsatzkräfte aus dem Rettungsdienst besetzten die Rettungshubschrauber. Von Letzteren sind 53 bereits ausgebildete Notfallsanitäter. Spätestens zum 1. Januar 2025 ist das ein Muss. „Insgesamt wird die Entwicklung im Bereich des Personals positiv gesehen. Zwar sind die Zahlen leicht rückläufig, aber das bedeutet auch eine größere Einsatzerfahrung und eine höhere Qualität“, zeigt sich RP-Mitarbeiter Ralf Spieß zufrieden. © RP-Gießen