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Hessinnen und Hessen steigerten 2016 ihren Konsum

 (137/2018).  20 640 Euro pro Kopf für privaten Konsum
Nominal plus 1,6 Prozent, preisbereinigt plus 1,1 Prozent mehr als 2015
10,7 Prozent des Einkommens werden gespart
Der Konsum der hessischen Privathaushalte stieg im Jahr 2016 gegenüber 2015 um 1,6 Prozent oder 320 Euro auf 20 640 Euro je Einwohner und Einwohnerin. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Arbeitskreises "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder". Damit war die Entwicklung in Hessen etwas schwächer als im Bund (plus 1,9 Prozent). Gleichzeitig lag das Niveau um 1,5 Prozent über dem Ländermittel (20 330 Euro), so das Hessische Statistische Landesamt weiter. Bereinigt um die Steigerung der Verbraucherpreise im Jahr 2016 nahm der Verbrauch in Hessen um 1,1 Prozent zu (Deutschland: plus 1,2 Prozent).

Konsum ist eine von zwei Möglichkeiten, wie private Haushalte ihr verfügbares Einkommen verwenden können. Die andere ist Sparen. Im Jahr 2016 betrug das verfügbare Einkommen je Einwohner und Einwohnerin in Hessen 22 450 Euro (Deutschland: 21 920 Euro). Mit 20 640 Euro konsumierten die Hessinnen und Hessen 91,9 Prozent ihres verfügbaren Einkommens (Deutschland: 92,7 Prozent). Den Rest (8,1 Prozent bzw. 1810 Euro) sparten die Hessinnen und Hessen. Da die Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche ebenfalls dem Sparen angerechnet wird, kam hier eine Summe von 2470 Euro je Einwohner und Einwohnerin zusammen. Daraus resultierte eine Sparquote von 10,7 Prozent. Die Sparquote ist der Anteil des Sparens an der Summe aus dem verfügbaren Einkommen und der Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche. Bundesweit wiesen nur Baden-Württemberg (11,4 Prozent) und Bayern (11,0 Prozent) höhere Sparquoten auf. © Hessisches Statistisches Landesamt
Internet: https://www.statistik.hessen.de