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Hessen Mobil zieht Winterdienst-Bilanz: Langer Winter – Salzverbrauch deutlich über dem Durchschnitt

Die jährliche Winterdienst-Bilanz von Hessen Mobil zeigt: Das wechselhafte und oft frostige Wetter hat sich auch auf den Salzverbrauch ausgewirkt. In der Wintersaison 2020/21 wurden von Hessen Mobil rund 110.000 Tonnen Salz ausgebracht, um die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen eisfrei zu halten.

In einem Durchschnittswinter liegt der Verbrauch bei ca. 80.000 Tonnen. Vor allem in den höheren Lagen war der Verbrauch um mehr als ein Drittel höher als im Durchschnitt. Noch in den beiden Vorjahren war die Bilanz mit rund
55.000 bzw. rund 40.000 Tonnen Salz, die im Basisnetz verstreut wurden,
deutlich unterdurchschnittlich ausgefallen. Die Mehrkosten aus dem
Winterdienst des Winters 2020/21 können noch nicht abschließend beziffert werden.

Der Winter 2020/21 hatte zunächst eher mild begonnen, es folgte zu Weihnachten ein Temperatursturz und in der Folge eisige Temperaturen und auch teils ausgiebige Schneefälle. Im Februar stiegen die Temperaturen
plötzlich deutlich an, so dass viele bereits den Frühlingsbeginn
erwarteten. Doch der Winter zog sich mit wechselndem Wetter, Schneeschauern und Nachtfrösten bis weit in den April hinein.

Hessen Mobil ist mit rund 1.000 Winterdienstkräften und rund 350 Fahrzeugen im Einsatz, um die 15.200 Kilometer Straßen im Basisnetz zu streuen und zu räumen. Dabei beginnen die Einsätze morgens so früh, dass das Netz planmäßig bis 6 Uhr frei ist. Bei Bedarf erfolgen Einsätze rund um die Uhr.

Um Streumittel so optimal wie möglich einzusetzen, nutzt Hessen Mobil computergesteuerte Streutechnik und hoch wirksames Feuchtsalz FS 30, eine
Mischung aus 70 % festem Natriumchlorid (Kochsalz), das mit 30 %
Magnesiumchlorid-Lösung angefeuchtet wird. Es verteilt sich gleichmäßig, haftet sehr gut und erzielt schon bei kleiner Menge große Tauwirkung. Pro Quadratmeter ist damit nur noch etwa ein Teelöffel Salz notwendig. Ein Vorteil für Umwelt und Steuerzahler. © Hessen Mobil