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Hessen auf Platz 5: Energiesparen bei der Weihnachtsillumination

Bundesland-Ranking: Hessen landet auf Platz 5

Frankfurt, 16. Dezember 2020: Weihnachten steht vor der Tür - und in ganz Deutschland strahlen beleuchtete Fenster, Gärten und Balkone. Doch inwiefern achten die Deutschen bei ihrer Weihnachtsbeleuchtung aufs Energiesparen? Das hat der Energieanbieter E.ON in einer repräsentativen Civey-Umfrage für seinen interaktiven Energieatlas ermittelt. Befragt wurden dabei Personen, die in diesem Jahr elektrische Weihnachtsbeleuchtung anbringen wollen. Eines der Ergebnisse: In Hessen achten 69,0 Prozent der Befragten mit Plänen für festliche Beleuchtung auf energiebewusste Weihnachtsbeleuchtung. Damit landet Hessen im Bundesländer-Ranking auf dem fünften Platz und schneidet überdurchschnittlich gut ab. Auf den Plätzen eins bis vier stehen Schleswig-Holstein (71,6 Prozent), Bremen (71,3 Prozent), Berlin (70,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (69,2 Prozent). Insgesamt achten durchschnittlich zwei von drei Personen mit Weihnachtsbeleuchtung darauf, dass diese energiesparsam ist (66,7 Prozent). 28,1 Prozent tun dies nicht, 5,2 Prozent sind unentschlossen („weiß nicht“).

Wie die Berechnungen zeigen, schließen sich eine festliche Weihnachtsbeleuchtung und geringe Energiekosten nicht aus. Im Gegenteil: Wer drei gängige LED-Lichterketten mit je 50 Lichtern und je 4,6 Watt Leistung über anderthalb Monate lang täglich sechs Stunden eingeschaltet lässt, muss gerade mal mit einem Stromverbrauch von ca. 3,5 Kilowattstunden rechnen – das entspricht Stromkosten von rund einem Euro.

Der Energiedienstleister Süwag mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zum E.ON-Konzern und rät, nicht nur bei der Weihnachtsbeleuchtung auf LED umzustellen. „LED´s verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühlampen und punkten mit einer langen Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden,“ erklärt Alexander Münter, Süwag-Experte auf dem Gebiet. „Daher empfehlen wir, auch bei der Beleuchtung der Wohnräume auf LED umzusteigen.“ Laut dem Unternehmen seien die wichtigsten Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern die Bereiche Helligkeit und Lichtqualität. In Bezug auf die Helligkeit sei die Einheit Lumen (Lichtstrom) eine wichtige Kenngröße. Führende Verbrauchermagazine würden beispielsweise eine 60W Glühlampe bei 600 Lumen sehen. Eine vergleichbare Helligkeit würde eine LED bereits mit etwa 6-9 Watt erreichen. Auch die Farbtemperatur sei ein wichtiger Faktor. Im mitteleuropäischen Raum würde warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von 2.500 bis 3.000 Kelvin als angenehm empfunden werden.

Hintergrund: Das Marktforschungsunternehmen Civey befragte für E.ON zwischen dem 9. und 16. November 2020 insgesamt 6.000 Personen, die planen, in der diesjährigen Weihnachtszeit elektrische Weihnachtsbeleuchtung anzubringen. Die Fragestellung lautete: „Achten Sie bei Ihrer vorweihnachtlichen Beleuchtung zuhause darauf, dass diese energiesparsam ist?“ Die Befragung ist sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene repräsentativ. © Suewag