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Gründerzentrum Westerwald Begeistern, beraten, bewegen

Die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer besuchte die „Macher“ vom Gründerzentrum in Mengerskirchen und traf dabei auf ebenso motivierte wie engagierte Menschen, die sich der Idee verschrieben haben, auf lokaler Ebene die Gründung und Entwicklung von Unternehmen zu fördern.

Das von einem Verein mit einem ehrenamtlichen Vorstand getragene „Gründerzentrum Mengerskirchen“ steht seit 2016 Unternehmensgründern und Start-Ups mit Rat und Tat zur Seite.

„Unser Angebot reicht von der Beratung durch unsere kompetenten „Wirtschaftspaten“ über die Vermittlung von Kontakten zu Ämtern, Kammern, Banken oder auch zu Förderinstitutionen bis hin zur Vermietung von Büroflächen bzw. -arbeitsplätzen in unseren Räumlichkeiten hier vor Ort.“ beschreibt Elke Anzion, die Leiterin des Gründerzentrums, stolz.

Dabei ist die Bezeichnung „Zukunftsforum“ sehr bezeichnend für den Anspruch, den der Verein mit großem Erfolg realisiert. Es geht nicht nur um Vermarktung und Beratung, sondern insbesondere auch um Motivation. „Wir wollen Menschen dazu anregen, auch einmal neue Wege zu beschreiten und durch eine Unternehmensgründung ganz neue Lebensperspektiven zu erschließen.“ ergänzt Frank Schäfer Geschäftsführer der Firma Ringsdorf Energy.

Marion Schardt-Sauer zeigt sich begeistert von dem „Gesamt-Konstrukt“ des Gründerzentrum: „Die niederschwelligen Angebote sind offensichtlich ein wesentlicher Baustein. Davon profitieren nicht nur die Unternehmer, sondern letztlich auch die Kommune und die Region. Was hier geleistet wird, kann und sollte Vorbild auch für andere Gemeinden in unserem Landkreis sein.“

Das sieht auch Jürgen Eckerth, ebenfalls Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der KEC Computersysteme GmbH, ausdrücklich auch so:

 „Auf dem Gelände hier in der Poststraße ist aus einem „Problemareal“ eine echte „Unternehmer-Zone“ gewachsen, die mittlerweile eine feste Größe im Wirtschaftsleben unserer Gemeinde ist. Die Investitionen der Kommune lohnen sich auf jeden Fall – neben den entstehenden Arbeitsplätzen und Gewerbesteuerzahlungen ist das Gründerzentrum aus meiner Sicht auch ein nicht zu unterschätzender Image-Faktor für Mengerskirchen.“

Naturgemäß bedarf ein solches Projekt einer Basisfinanzierung. Diese wird in Mengerskirchen von der Gemeinde getragen. Von den bereitgestellten Mitteln werden nicht nur die Räumlichkeiten in einem ehemaligen Industriegebäude unterhalten, sondern auch alle sonstigen Kosten -unter anderem für die hauptamtliche Stelle in Teilzeit- bestritten.

Auf eine starke Nachfrage trifft der Coworking-Space des Gründerzentrums. Hier haben Freiberufler, Kreative, Start-ups oder „Homeoffice-Arbeiter“ die Möglichkeit, über extrem flexible und kostengünstige Kleinstmietverträge einen Arbeitsplatz mit bestem Equipment zu mieten. Moderne Büroausstattung, schnelles Internet, Besprechungsräume, Sozialräume und Küchenbenutzung gehören dabei selbstverständlich zum Angebot. Entsprechend ausgebucht sind die verfügbaren Arbeitsplätze.

„Als FDP-Politikerin liegen mir Themen wie Unternehmensgründungen, Selbständigkeit und Innovation natürlich ganz besonders am Herzen. Ich werde das Beispiel des Gründerzentrums Westerwald in Mengerskirchen auf Kreisebene in die entsprechenden Gremien einbringen und für den Aufbau ähnlicher Zentren in anderen Kommunen zu werben. Im Idealfall entsteht daraus ein Netzwerk, das sich über den gesamten Landkreis erstreckt und perspektivisch einen signifikanten Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region leistet.“ fasst Marion Schardt-Sauer ihre Eindrücke aus Mengerskirchen zusammen.

 © Marion Schardt-Sauer