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Gemeinsam für einen klimastabilen Wald

Jagdpächter unterstützen Aufforstung von 4.000 Quadratmetern Waldfläche

WEILBURG. Dürre, Stürme und Insekten haben den Wald bundesweit stark geschädigt. In vielen Waldgebieten des Stadtwaldes Weilburg sind großflächig Blößen entstanden, die in den kommenden Jahren dringend der Aufforstung bedürfen. Die Jäger sehen sich dabei als Partner der Waldeigentümer. Auf Empfehlung von HessenForst und mit Abstimmung der Stadt Weilburg, haben sich die beiden Jagdpächter des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Ahausen, Dorothée Grebe und Peter Medenbach, sowie die Jagdgenossenschaft Ahausen, dazu entschlossen, die Aufforstung einer Fläche von 4.000 m² des Flurstückes „Rankenberg“ in ihrem Jagdbezirk zu unterstützen.

„Mit dieser Aktion wollen wir der Natur gerne etwas zurückgeben“, berichten Grebe und Medenbach, die beide passionierte Jäger sind. Sie möchten, dass zwischen Wald und Wild ein sinnvolles Gleichgewicht herrscht, denn das Wild brauche den Wald und was sei ein Wald ohne Wild. „Den Wald zu erhalten ist nicht reine Aufgabe der Waldeigentümer, sondern ebenso der Jäger und der gesamten Gesellschaft zugleich“, sagt Dorothée Grebe. „Wir müssen einen artenreichen Lebensraum für die Tiere erhalten und es erfüllt uns mit Glück einen Teil dazu beitragen zu dürfen“, ergänzt Peter Medenbach.

Der Rand der Aufforstungsfläche wurde mit Vogelkirschen gestaltet, das Flächeninnere des Areals wurde mit Douglasien bepflanzt. Insgesamt sind rund 460 Bäume gepflanzt worden, berichtet Johannes Türk von HessenForst. Als Schutzmaßnahme der durchgeführten Bepflanzungen dient ein Hordengatter. „Eine beispielhafte Aktion, die gut und wichtig ist für unsere Natur, die wir alle schätzen und erhalten müssen“, freut sich Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und dankt für die gute Idee und die gemeinsame Umsetzung. © Stadt Weilburg