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Frist für Förderung von Hauptschülern verlängert

Sonderprogramm soll Hauptschülern bessere Ausbildungschancen eröffnen . Gefördert wird nur, wer bei Arbeitsagentur oder Jobcenter gemeldet ist . Antragsfrist wurde auf den 30. April 2020 verlängert - Mittel sind begrenzt

Die Antragsfrist für das Sonderprogramm des Landes Hessen, das die Ausbildungschancen von Hauptschülern verbessern soll, endet in diesem Jahr erst am 30. April. Darauf hat jetzt die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar hingewiesen. Aus dem Programm "Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler" können Arbeitgeber Zuschüsse erhalten, wenn sie Ausbildungsverträge mit Schülern der neunten Klasse einer allgemeinbildenden Schule schließen, sofern diese die Schule mit höchstens einem Hauptschulabschluss verlassen und bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter gemeldet seien. Die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar ruft die Neuntklässler daher auf, sich möglichst schnell ausbildungssuchend zu melden.

Voraussetzung sei ferner, dass das Ausbildungsverhältnis im gleichen Kalenderjahr beginne und dass die zukünftige Nachwuchskraft mit Hauptwohnsitz in Hessen gemeldet sei. Dazu Ralf Fischer, Sprecher der Arbeitsagentur: "Die Zahl der Förderfälle ist begrenzt. Entschieden wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs im Regierungspräsidium. Betriebe und Hauptschüler müssen daher schnell handeln." Der Zuschuss betrage im ersten Ausbildungsjahr 50 Prozent, im zweiten Jahr 25 Prozent der Ausbildungsvergütung, so Fischer. Zuschläge, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen, bleiben unberücksichtigt. Jugendliche, die sich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit melden wollen, können unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 45555 00 Kontakt aufnehmen. Arbeitgeber erreichen ihren Arbeitsvermittler unter der 0800 45555 20. © Agentur für Arbeit Limburg-Weilburg