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Frankfurt: Warenbetrug im großen Stil – Frankfurter Kriminalpolizei führt umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durch

Heute Vormittag hat die Frankfurter Kriminalpolizei mit der Unterstützung weiterer Polizeipräsidien in verschiedenen Stadtteilen Frankfurts, dem Rhein-Main-Gebiet sowie in Essen umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Insgesamt 13 Objekte wurden durchsucht und dabei umfangreiches Beweismittel sichergestellt.

In den vergangenen Monaten wurden auf einer Verkaufsplattform im Internet zahlreiche Verkaufsangebote inseriert. Die Käufer überwiesen die vereinbarte Summe, erhielten jedoch nie die Ware. Angeboten wurde zum Beispiel hochwertige Elektronikartikel, Staubsauger und namenhafte Küchengeräte.

Umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der Frankfurter Kriminalpolizei haben ergeben, dass mutmaßlich mehr als 74 Personen, welche beispielsweise als Finanzagenten, Geldabholer, Angebotsersteller tätig geworden sein sollen, für mehr als 850 Taten wegen Warenbetruges, des Ausspähens von Daten, Geldwäsche und räuberischer Erpressung verantwortlich sind. Die Taten sollen sich in dem Zeitraum Juni 2020 bis Januar 2021 zugetragen haben. Im Zuge dessen haben die Täter nach bisherigen Erkenntnissen mehr als 350.000 Euro illegal erlangt.

Heute hat die Frankfurter Kriminalpolizei mit der Unterstützung weiterer Polizeipräsidien insgesamt 13 Objekte durchsucht; in Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Gebiet sowie in Essen. Die in den Objekten wohnhaften Tatverdächtigen, Frauen und Männer, sind zwischen 18 und 21 Jahre alt. Im Zuge der Durchsuchungen haben die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten unter anderem zahlreiche Mobiltelefone, Laptops, Kreditkarten, Bargeld im fünfstelligen Bereich, ein Faustmesser sowie Betäubungsmittel (ca. 60 Gramm Haschisch und ca. 300 Gramm Marihuana) sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main