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Frankfurt-Preungesheim: Tasereinsatz stoppt 52-Jährigen an U-Bahnstation

Ein 52-jähriger Mann, der am gestrigen Montagnachmittag (25.01.21) zunächst mit Pöbeleien in einer U-Bahn aufgefallen war, verursachte im weiteren Verlauf durch sein selbstgefährdendes Verhalten einen größeren Polizeieinsatz. Beamte setzten einen Taser ein, um weitere Gefährdungen zu verhindern.

Als um kurz nach 14 Uhr bei der Polizei die Meldung einging, dass in einer U-Bahn an der Haltestation Preungesheim ein offenbar alkoholisierter Mann lautstark Fahrgäste beleidigen soll, begab sich eine Streife an die gemeldete Haltestelle. Vor Ort trafen die Beamten auf den beschriebenen Mann, der zu diesem Zeitpunkt bereits die U-Bahn verlassen hatte und sich an dem dortigen Bahnsteig aufhielt. Beim Erblicken der Polizeibeamten zerschlug dieser eine Bierglasflasche und machte durch sein weiteres Verhalten deutlich, sich selbst mit dieser verletzen zu wollen. Hinzugerufene Polizeikräfte sperrten daraufhin die Haltestelle ab, um eine Gefährdung für Unbeteiligte auszuschließen. Nachdem sich der Mann kommunikativ nicht dazu bewegen ließ, von seinem Vorhaben abzulassen, gelang es den Beamten diesen abzulenken und in einem günstigen Moment unter Kontrolle zu bringen. Dabei setzten die Beamten ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) ein und beendeten somit die gefährliche Situation.

Der 52 Jahre alte Mann, welcher sich selbst Verletzungen zugefügt hatte, konnte durch einen bereits bereitgestellten Rettungswagen erstversorgt werden. Im Anschluss erfolgte ein Transport in eine psychiatrische Klinik. Vorübergehend kam es im Bereich des Einsatzortes zu Beeinträchtigungen im U-Bahn-Verkehr.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main