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Frankfurt-Nordend: Bombensprengung – Polizei ist hochzufrieden und sagt nochmals Danke an alle!

(ne) Vor 24 Stunden war Frankfurts Nordend bereits im Ausnahmezustand. Die Bombensprengung hat alle vor enorme Herausforderungen gestellt. Der Einsatzleiter der Polizei Erik Hessenmüller ist allerdings mehr als zufrieden.

"So einen Einsatz habe ich auch noch nicht erlebt." sagt Erik Hessenmüller, der die Einsatzmaßnahmen der Polizei rund um die Bombensprengung gestern leitete. Als Leiter der Direktion für Verkehrssicherheit war er gestern zuständig für die polizeilichen Einsatzmaßnahmen und damit das Absperren, Evakuieren und Sichern des festgelegten Gefahrenbereiches. Somit konnte um kurz nach Mitternacht eine 500kg - Bombe in einem der am dichtesten besiedelten Stadtteile Frankfurts zur Explosion gebracht werden. "Wir haben binnen kürzester Zeit und unter enormen Druck diese Herausforderung meistern müssen. Und mit wir meine ich alle Einsatzkräfte sämtlicher Behörden und Institutionen, die daran beteiligt waren und vor allem alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die so einsichtig und besonnen unseren Anweisungen Folge geleistet und ihre Wohnungen verlassen haben." betont Hessenmüller.

Mit rund 400 Einsatzkräften war die Polizei inklusive der städtischen Ordnungskräfte im Einsatz. Neben den Frankfurter Beamtinnen und Beamten waren auch etliche Kräfte aus den benachbarten Präsidien in den Einsatz eingebunden worden. Die Frankfurter Polizei führte gestern ihren ersten "Tag der Verkehrssicherheit" durch. (wir berichteten) Auch diesen leitete Erik Hessenmüller. Als dann die ersten Maßnahmen zur Bombensprengung initiiert wurden, switchte er um und besetzte mit seinem Einsatzstab eine Befehlsstelle im Präsidium, wo alle Fäden des Einsatzes der Polizei zusammenliefen.

"Ich bin jedenfalls sehr erleichtert, dass diese große Weltkriegsbombe ohne nennenswerte Schäden gesprengt werden konnte und die Bewohner wohlbehalten wieder zurück nach Hause durften." freut sich Hessenmüller.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main