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Frankfurt: Mehrere Versammlungen und Veranstaltungen im Stadtgebiet – polizeiliche Bilanz

Am Samstag fanden verschiedene Versammlungen und Veranstaltungen im Frankfurter Stadtgebiet statt. Die Frankfurter Polizei gewährleistete die friedliche Durchführung der Versammlungen und Veranstaltungen.

Zum einen spielten die Fußballvereine Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt. Aufgrund der Corona-Pandemie waren zu den Spielen keine Zuschauer zugelassen. Dennoch kamen ca. 200 Fans der Eintracht in der Nähe des Stadions zusammen. Diese brannten zum Teil auch pyrotechnische Gegenstände ab. Im Rahmen unseres Einsatzes wurde gegen einen Mann ein Strafverfahren wegen einer Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten eingeleitet. Die Fans entfernten sich nach dem Spiel von der Örtlichkeit.

Zum anderen fanden mehrere Versammlungen statt. In der Folge berichten wir über die teilnehmerstärksten:

Auf dem Römerberg versammelten sich in der Spitze ca. 1000 Personen zu einer Versammlung mit dem Thema "Stopp der andauernden Nakba". Im Bereich der Mainzer Landstraße sammelten sich zudem ca. 350 Personen unter dem Motto "Afrikanischer Befreiungstag" und führten in der Folge einen Aufzug durch. Dabei liefen sie zum Bahnhof Höchst und hielten dort eine Abschlusskundgebung ab. Noch auf der Mainzer Landstraße kam es in Höhe der Hausnummer 328 durch unbekannte Täter zu einem Böllerwurf von einem dortigen Baugerüst. Dabei wurden zwei Personen durch das laute Knallgeräusch leicht verletzt. Von Amts wegen wurde eine Strafanzeige gefertigt. Kurz vor Erreichen der Abschlusskundgebungsörtlichkeit zündeten Unbekannte im Aufzug zwei Rauchtöpfe.

Beide Versammlungen verliefen ansonsten ohne besondere Vorkommnisse. Die Corona-Bestimmungen und Versammlungsauflagen wurden überwiegend eingehalten. Teils unterstützte die Polizei die Versammlungsleiter mit Durchsagen, bei denen nochmal auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen wurde.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main