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Frankfurt: Corona-Kontrollen führten am Wochenende zu Angriffen auf Polizei

m vergangenen Wochenende führte die Frankfurter Polizei erneut Corona-Kontrollen durch. Im Zuge dessen wurde sie in der Nacht in mehreren Fällen tätlich angegangen.

Am Wochenende kam es im Stadtgebiet an unterschiedlichen Örtlichkeiten im Zuge von sogenannten "Corona-Kontrollen", wie auch in anderen deutschen Großstädten, zu Angriffen auf Polizistinnen und Polizisten.

In der Freitagnacht (28.05.2021) hatten sich mehrere hundert Personen in dem Grüneburgpark sowie Günthersburgpark versammelt. Zahlreiche Jugendliche bzw. junge Erwachsene hielten sich hierbei nicht an die geltenden Corona-Verordnungen. Als die Zusammenkünfte gegen Mitternacht aufgelöst werden sollten, wurden die Polizistinnen und Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen. Schließlich griffen die Maßnahmen der Polizei und die Gruppen lösten sich nach und nach auf. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden durch die Angriffe keine Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamten verletzt. Ein Streifenwagen wurde jedoch beschädigt. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Auch in der Nacht darauf (29.-30.05.2021) kam es zu ähnlich gelagerten Vorfällen. Gegen 02.00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, da Rettungskräfte eines Rettungswagens, welche einer Person helfen wollten, im Bereich des Schaumainkais von zahlreichen Personen bedrängt worden waren. Wenig später, gegen 02.40 Uhr, warfen unbekannte Täter vom Eisernen Steg mit Flaschen auf einen darunter befindlichen Streifenwagen. Sofort eingeleitete Maßnahmen führten leider nicht zum Ergreifen der Täter. Glücklicherweise wurde auch hier niemand verletzt.

"Seit Beginn der Corona-Pandemie führen wir diese notwendigen Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung Corona-Verordnungen durch. Dabei verfolgen wir grundsätzlich einen kommunikativen und deeskalierenden Ansatz. Dass im Zuge dieser Kontrollen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte immer wieder angegriffen werden, ist nicht hinnehmbar und verurteile ich zutiefst", so Polizeivizepräsident Björn Gutzeit.

© Polizeipräsidium Frankfurt am Main