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Fortsetzung des Bundesprogramms zur Sprachförderung in Kitas

Die Bundesregierung setzt das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“ in den Jahren 2020 und 2021 im bisherigen Umfang fort. Das erklärt der hessische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch.

Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas. Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ gestartet. Mit der Anhebung der Mittel ab 2017 um jährlich 150 Millionen Euro – 600 Millionen Euro mehr zwischen 2017 bis 2020 – können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Die Träger der Kindertageseinrichtungen erhalten einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle (mindestens 19,5 Wochenstunden) mit herausgehobener und schwieriger, verantwortungsvoller Tätigkeit sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 25.000 € pro Jahr. Die Sprach-Kitas erhalten im Bundesprogramm somit gleich doppelte Unterstützung: Die Kita-Teams werden durch zusätzliche Fachkräfte mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in der Kita tätig sind. Diese beraten, begleiten und unterstützen die Kita-Teams bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung. Zusätzlich finanziert das Programm eine zusätzliche Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt.

„Sprache ist unser entscheidendes Kommunikationsmittel: Wer sich sprachlich ausdrücken kann, hat nicht nur im Berufsleben bessere Chancen, sondern wird auch im sozialen Umfeld besser integriert. Darum ist es unsere Aufgabe, bereits den Jüngsten die Sprache als Instrument zur Verfügung zu stellen“ erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Willsch, der selbst Vater von fünf Kindern ist. © Klaus-Peter Willsch