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FFH- und F.A.Z.-Umfrage zur Landtagswahl 2018 in Hessen: Al-Wazir beliebtester Politiker

Tarek Al-Wazir ist nach wie vor der beliebteste Politiker in Hessen. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf erhält der Wirtschafts- und Verkehrsminister von den Grünen den Wert plus 1,4. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von HIT RADIO FFH und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ministerpräsident Volker Bouffier rangiert bei plus 1,0, der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bei  plus 0,8. Die Spitzenkandidaten der anderen Parteien sind mindestens zwei Dritteln der Befragten unbekannt.

Gefragt, wen sie lieber als Ministerpräsidenten hätten, geben 42 Prozent Bouffier den Vorzug von Schäfer-Gümbel, der auf 35 Prozent kommt. 63 Prozent der Befragten finden, Bouffier mache seine Sache „eher gut“, 25 Prozent finden seine Leistung „eher schlecht“.

Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge lehnen 58 Prozent der Befragten ab, 38 Prozent sprechen sich dafür aus. Ein Handyverbot an Schulen nach französischem Muster würden 64 Prozent begrüßen, 33 Prozent sind dagegen.

Eine knappe relative Mehrheit von 49 Prozent glaubt, dass die Große Koalition in Berlin bis zu nächsten Bundestagswahl im Herbst 2021 zusammenbleibt, während 46 Prozent glauben, sie breche vorher auseinander.

Auf die Frage nach dem derzeit wichtigsten Problem in Hessen nennen 31 Prozent das Thema „Schule und Bildung“, 24 Prozent sagen „Flüchtlinge,

Asyl, Integration“, 21 Prozent „Wohnungsmarkt und Mieten“ und 16 Prozent „Verkehrsprobleme“. 12 Prozent antworten: „Weiß nicht“.

Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, käme die CDU auf 29 Prozent (Landtagswahl 2013: 38,3 Prozent). Die SPD könnte mit 23 (30,7) Prozent rechnen. Für die Grünen würden 18 (11,1) Prozent stimmen. Viertstärkste Kraft würde die AfD mit 13 (4,1) Prozent. Die Partei „Die Linke“ liegt bei 8 (5,2) Prozent, die FDP bei 6 (5,0) Prozent. Die Hälfte der Wahlberechtigten (51 Prozent) ist noch nicht sicher, ob sie wählen wollen und, wenn ja, wen.

Damit wären rechnerisch drei Regierungskonstellationen denkbar: eine Große Koalition aus CDU und SPD, ein sogenanntes Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP und erstmals seit längerem wieder auch Rot-Grün-Rot.  © FFH.de