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Feuerwehr Bad Camberg rüstet sich für einen vorsichtigen Neuanfang bei der aktiven Ausbildung

Hygienestationen entwickelt und hergestellt, Hygienekonzept erstellt

Die Corona-Krise hat die „Live“-Ausbildung der Feuerwehren zum Erliegen gebracht, ersatzweise sind Unterrichtseinheiten digital angeboten worden. Voraussichtlich wird die Pandemie das Leben noch viele Monate beeinträchtigen. Der Übungsbetrieb wird unter Anwendung eines Hygienekonzepts jetzt wieder anlaufen, in kleinen Gruppen, die nicht durchmischt werden dürfen. Das Konzept wird von allen Feuerwehren des Südkreises in Hünfelden, Selters, Bad Camberg, Villmar, Runkel, Brechen und Limburg umgesetzt.

Die Sprecherin der Bürgermeister im Landkreis, die Hünfelder Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, hat das Konzept auch den übrigen Städten und Gemeinden des Kreises zur Verfügung gestellt.
Wichtig für das Miteinander im Feuerwehrdienst sind neue Hygienestationen, die von Feuerwehrleuten aus Bad Camberg zusammen mit der Oberselterser Metallbaufirma Uwe Seck entwickelt und hergestellt wurden (aseck@us-metallbau.de
https://www.us-metallbau.de/).
Die Firma Seck hat als Metallbaubetrieb begonnen und beliefert heute Industriekunden, z.B. den Industriepark Hoechst und die Fraport AG.
Eine Spende der Firma Procter & Gamble über 120 Liter Handdesinfektion und 360 Liter Flächendesinfektion bilden so zu sagen die „Software“ des Desinfektionsprogramms.
Sowohl die Hygienestationen als auch das Gesamtkonzept hat sich der stellvertretende Stadtbrandinspektor Alexander Rembser einfallen lassen, unterstützt durch Steve Elsemüller, der auch die Zeichnungen angefertigt hat, Benjamin Schädel und Nico Beyer. Alle vier haben die 10 Stationen zusammen mit Uwe und Tim Seck von der Metallbaufirma zusammengebaut.
Der Materialwert von 3.500.- € kam durch Spenden zusammen. Dafür spricht die Feuerwehr ihren besonderen Dank aus. Der städtische Etat ist somit nicht belastet worden. © Helmut Thies / Feuerwehr Bad Camberg