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FDP würdigt bei Familientag die Arbeit der Grünen Zünfte

Limburg-Weilburg. - Mit einer Flugvorführung des Falkners Berthold Geis und seinen Greifvögeln feierte der FDP-Kreisverband am vergangenen Sonntag seinen Familientag in Weilmünster Essershausen auf dem Hof des Landtagskandidaten Armin Müller. In Ihrer Begrüßung hob die FDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Marion Schardt-Sauer hervor, dass das Angebot für Mitglieder und Familien ein neues Format sei, das man ausprobieren wolle. „Wir leben das Motto der Freien Demokraten ‘neu denken’ auch bei unseren eigenen Planungen und Veranstaltungen immer wieder selbst“, so Schardt-Sauer.

Sie begrüßte den Landesvorsitzenden der FDP und Bundestagsabgeordneten des Oberlahnkreises Dr. Stefan Ruppert, der Gewissermaßen „die Ernte der erfolgreichen Parteiarbeit“ sei. Der Parlamentarische Geschäftsführer der neuen Bundestagsfraktion musste auf dem Familientag seinen Arm dem größten Greifvogel des Falkners Berthold Geis als Landeplatz zur Verfügung stellen. Ruppert richtete aber auch sein Wort an die anwesenden Gäste und warb dafür endlich nach mehr als 20 Jahren ein Einwanderungsgesetz zu schaffen, um die rechtlichen Grundlagen für geordnete Einwanderung zu haben. Außerdem machte er deutlich, dass die FDP in Hessen nicht als Ersatzrad einer abgewählten schwarz-grünen Mehrheit zur Verfügung stehe. Nur wenn sich die Richtung hin zu einer liberalen Handschrift ändern lasse, stehe man für eine Regierung auch bereit. Im Bund habe man gezeigt, dass man dies auch ernst meine.

Gastgeber und Landtagskandidat Armin Müller machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Arbeit der Grünen Zünfte in Jagd, Forst, Landwirtschaft und Naturschutz durch CDU und Grüne erheblich erschwert werde. Statt die Menschen mitzunehmen setze man auf Regeln und Verbote. „Gegen diese Art der Politik wehren wir uns und deshalb hat die FDP-Fraktion im Landtag zu Recht Klage gegen die Jagdverordnung eingereicht“, so Müller in seiner kurzen Ansprache. Diese Wahrnehmung bestätigte auch der Falkner Berthold Geis: „Die Falknerei wird seit 4.000 Jahren betrieben und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Dennoch machen uns die Grünen das Leben immer schwerer und wollen unsere Arbeit sogar am liebten verbieten.“ Er sei im letzten Jahr zu m ersten Mal im Leben auf einer Demo gewesen und habe gegen die Jagdverordnung der Landesregierung demonstriert. Sie degradiere die Jäger und Falkner zu völlig unmündigen Menschen und sei fachlich überhaupt nicht zu rechtfertigen. Deshalb unterstütze der Weyrer gerne die FDP. Geis vermittelte mit seiner kenntnisreichen Präsentation der Falknerei den Kindern viel Spaß und den Erwachsenen jede Menge Kenntnisse über Greifvögel.

© Marion Schardt-Sauer