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FDP-Fraktion schlägt vor: Bürgerbüro in der Grabenstraße

In Zeiten der Krise Limburger Innenstadt stärken
Die Handelsstadt Limburg mit der vielfältigen Hotel- und Gastronomiebranche befindet sich durch die Corona-Krise in einer Situation, die in der Innenstadt tiefgreifende Folgen hinterlassen könnte. „Die Stadt Limburg hat entschieden, Gastronomie und Handel unbürokratisch zu entlasten; das ist ein gutes Signal. Das hilft den Betrieben in diesen Tagen und kommenden Wochen. Wichtig ist nun, dass die Stadt Limburg durch Taten ein sichtbares und starkes Bekenntnis zu Innenstadt abgibt“, so die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung, Marion Schardt-Sauer. Die FDP-Fraktion betrachtet voll Sorgen die Belastungen, den Druck und die wirtschaftliche Situation der Akteure in der Innenstadt und der örtlichen kleinen Betriebe. Schardt-Sauer: „Gerade die Grabenstraße, die zwischen dem Kornmarkt und der historischen Altstadt auf der einen Seite und dem Neumarkt und der Werner-von-Senger-Straße auf der anderen Seite eine wichtige Bindefunktion zu erfüllen hat, gelte es zu stärken“ Es gelte Frequenz in der Innenstadt für die Zeit nach dem aktuellen kompletten Shut-Down zu schaffen, den Handel zu stärken und die Akteure der Innenstadt zu unterstützen. Die FDP-Fraktion regt an, das Bürgerbüro – das sich aktuell im Neuen Rathaus befindet – in eines der leerstehenden Objekte in der Grabenstraße zu platzieren. Sichtbarkeit, Frequenz und ein wichtiges Signal könne man damit geben, zeigt sich die Fraktionsvorsitzende überzeigt. Und das Objekt im Neuen Rathaus müsse im Hinblick auf die anstehenden Sanierungsarbeiten dort eh weichen. Auf keinen Fall, so die FDP-Fraktion, dürfe man das Bürgerbüro aus der Innenstadt abziehen und auf der Dietkircher Höhe ansiedeln. Man müsse jetzt in dieser besonderen Situation mit vereinten Kräften alles tun, was die Innenstadt stärkt, plädiert Schardt-Sauer. „Ich bin überzeugt, dass ein Bürgerbüro in der Grabenstraße eine Aufwertung der angrenzenden Geschäfte, eine Stärkung der Innenstadt insgesamt bedeutet. © Marion Schardt-Sauer