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FDP-Fraktion fordert modernes Stadtmarketing: Magistrat soll Vertragsentwurf für Stadtmarketing GmbH vorlegen

Die FDP-Fraktion fordert für Limburg ein modernes Stadtmarketing mit einer Stadtmarketing GmbH, in der neben der Stadt als Mehrheitsgesellschafterin alle Verbände, Vereine und weiteren Akteure gebündelt werden, denen die Förderung von Handel, Tourismus und Wirtschaft sowie der Kultur ein Anliegen ist. Allen entsprechenden Akteuren solle eine Beteiligung angeboten werden, so die FDP-Fraktion in ihrem Antrag.
„Die FDP fordert seit vielen Jahren ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Stadtmarketing und hat viele Impulse gegeben“ erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer. So habe die FDP-Fraktion 2018 mit einem Antrag am Beispiel des Erfolgsmodells der Stadt Wetzlar aufgezeigt, welche Wege Limburg konkret gehen könnte und einen Dialog mit Wetzlar ermöglicht. Doch passiert sei bislang nichts. „Den vielen Worten des Bürgermeisters und der Fraktionen der Großen Koalition müssen jetzt endlich Taten folgen“, fordert Schardt-Sauer. „Dass Limburg ein attraktiver Standort ist, reicht nicht aus; es muss im Wettbewerb der Standorte auch vermittelt werden. Wirtschaft, Handel, Touristik und die Gastronomie stehen vor großen Herausforderungen. Ein Stadtmarketing, das den Sachverstand aller Beteiligten einbezieht und die Marke „Limburg“ mit all ihren vielfältigen Facetten zeitgemäß, professionell und nachhaltig vermarktet, kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen zu bestehen“, so Schardt Sauer.
Die Zeit ist überfällig. Jetzt muss endlich gehandelt werden, um Limburg mit einem bestmöglichen Marketing zukunftsfit zu machen“, fordert die FDP-Politikerin. Standortmarketing gehöre zu den Kernaufgaben kommunaler Stadtpolitik.
Konkret fordert die FDP-Fraktion, dass der Magistrat Anfang 2022 einen Vertragsentwurf für die Gründung einer Stadtmarketing GmbH entsprechend dem Wetzlarer Modell vorlegen sollte. Die Vorlage für die Beratungen im Haushalts- und Finanzausschuss solle neben dem gesellschaftsrechtlichen Entwurf auch eine Projektskizze mit zeitlichen Meilensteinen und Vorschlägen zur Finanzierung und Personalausstattung enthalten.
„Wir müssen in Limburg endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, damit die verschiedenen Verbände, Vereine und Institutionen ihre Kreativität, ihre Erfahrungen, ihre Ideen und Impulse, ihre Potenziale auf gemeinsame Ziele ausrichten können. Nur so kann Limburg im Wettbewerb der Städte, die einen tiefgreifenden Strukturwandel erleben, bestehen“, macht Schardt-Sauer deutlich. © Marion Schardt-Sauer (MdL)