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FDP: Chancen eines neuen Verwaltungssitzes für moderne und bürgernahe Verwaltung nutzen

Die FDP-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung sieht in einem neuen Verwaltungssitzung auf dem Areal des bisherigen Mundipharma-Standortes eine „riesige Chancen für eine modernisierte und bürgerfreundliche Verwaltung“, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer.

Eine Voraussetzung dafür sei, dass im alten Rathaus in der Innenstadt ein modernes und barrierefreies Bürgerbüro geschaffen wird und den Bürgerinnen und Bürger doppelte Wege erspart werden. „Die FDP fordert sein vielen Jahren ein solches Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger“, so Schardt-Sauer. Wenn rund 90 Prozent der bisherigen Besuche von Bürgerinnen und Bürgern in der Innenstadt erledigt werden könnten, sei es angesichts des Sanierungsbedarfs beim neuen Rathaus in der Innenstadt die wirtschaftlichste und zugleich bürgerfreundlichste Lösung, die Verwaltungsteile ohne oder mit nur geringem Publikumsverkehr in einem zeitgemäßen und modernen Verwaltungsgebäude auf dem bisherigen Mundipharma-Areal unterzubringen. Dazu könnten beispielsweise die Kämmerei, das Rechtsamt, die technische Bauaufsicht oder die Gewerbeabteilung gehören.  Die Wirtschaftsförderung sei ein gutes Beispiel, dass für den noch verbleibenden Publikumsverkehr der mögliche neue Verwaltungsstandort sogar besonders vorteilhaft sei, weil es hier attraktive Besprechungsräume und eine hervorragende Parkplatzsituation gebe. Zudem könnten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutlich bessere Arbeitsbedingungen am neuen Standort geboten werden, was auch für die Gewinnung von leistungsfähigen Nachwuchskräften für die öffentliche Verwaltung ein wichtiges Argument sei.   

Bedeutsam sei für die FDP-Fraktion darüber hinaus, dass ein neuer Verwaltungssitz die Chance eröffne, mit einer anderen Nutzung des sanierungsbedürftigen neuen Rathauses die Attraktivität der Limburger Innenstadt weiter zu erhöhen. Nach Auffassung der FDP-Fraktion sollte der Verkauf des Gebäudes ausgeschrieben werden und die künftige Nutzung dabei eine entscheidende Rolle spielen. So würde ein Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadthalle aus Sicht der Freien Demokraten den Tagungs- und Kongressstandort Limburg deutlich stärken.
© Marion Schardt-Sauer