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Experten vom Regierungspräsidium Gießen geben Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Damit es beim Silvesterfeuerwerk
ausschließlich bei einer Explosion für die Sinne bleibt

Infostand am Freitag, 27. Dezember, in der WERKStadt in Limburg:
Experten vom Regierungspräsidium Gießen geben Tipps zum sicheren Umgang

Gießen/Limburg. Wenn an Silvester wieder die Böller krachen, beinhaltet das nicht nur buchstäblichen Sprengstoff, auch Aufklärung ist notwendig. Denn Jahr für Jahr gibt es teils schwere Verletzungen. Die Experten vom Regierungspräsidium Gießen (RP) machen deshalb vor dem Jahreswechsel auf die Folgen aufmerksam, die beim leichtfertigen Umgang mit Feuerwerkskörpern entstehen können. Am Freitag, 27. Dezember, sind sie mit einem Info-Stand in der WERKStadt in Limburg vertreten. Von 9 Uhr bis 15 Uhr informieren sie über den Verkauf, Umgang und die Lagerung von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorien F1 und F2.

„Wie viele vielleicht nicht wissen, gibt es zwei Kategorien von Feuerwerkskörpern“, erläutert Bernhard Rudersdorf vom RP-Dezernat Arbeitsschutz Hadamar. Zur vergleichsweise harmlosen Kategorie F1 zählen Kleinst- und Tischfeuerwerk, Knallerbsen oder auch Wunderkerzen. Die Kategorie F2 beinhaltet hingegen Böller, Raketen und Batteriefeuerwerk. „Diese gefährlicheren pyrotechnischen Artikel dürfen nur an Erwachsene verkauft und nur am Silvesterabend und Neujahrstag von volljährigen Personen gezündet werden“, betont sein Kollege Günter Foth. Der Verkauf ist deshalb, im Gegensatz zu den Artikeln der Klasse 1, auf die Zeit vom 28. bis 31. Dezember beschränkt.

Die RP-Experten sind in diesen Tagen außerdem unterwegs, um Händler auf die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und – wenn notwendig – gefährliche Artikel aus dem Verkehr zu ziehen. Denn Produkte gelangen immer wieder auch in den heimischen Handel, die die deutschen Sicherheitskriterien nicht erfüllen. Von ihnen, so die Experten sollte man auf jeden Fall die Finger lassen, da das Risiko, Schäden oder Verletzungen davonzutragen, viel zu hoch sei. © RP-Gießen